Appeal Dismissed for Failure to Pay Court Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint regarding the declaration of inheritance disqualification. The complainant submitted an appeal against a ruling from a cantonal court, which had previously dismissed her claims. Following the filing, the complainant was requested to pay a cost advance within a specified deadline, which she failed to do. Subsequently, she submitted a second request for reconsideration of the court's prior decision, but it was denied as it did not provide sufficient grounds to contest the earlier ruling. Ultimately, the court decided not to accept the appeal due to the non-payment of the cost advance and imposed costs on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Pay Court Cost Advance: The complainant submitted an appeal against a ruling from a cantonal court, which had previously dismissed her claims. Following the filing, the complainant was requested to pay a cost advance within a specified deadline, which she failed to do. Subsequently, she submitted a second request for reconsideration of the court's prior decision, but it was denied as it did not provide sufficient grounds to contest the earlier ruling. Ultimately, the court decided not to accept the appeal due to the non-payment of the cost advance and imposed costs on the complainant.
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KI-generiertThe appeal was not accepted (non-entrée en matière) because the cost deposit was not paid as required.
Cited as the basis for the non-acceptance of the appeal due to non-payment of the cost deposit after a deadline extension.
The court imposed court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_757/2008/don
Urteil vom 15. Dezember 2008
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Y.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Klage auf Feststellung der Erbunwürdigkeit,
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 4. September 2008 des Obergerichts des Kantons Aargau (Zivilgericht, 2. Kammer).
Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 4. September 2008 des Obergerichts des Kantons Aargau,
in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin mit (ihr erstes Gesuch um Wiedererwägung der abweisenden Armenrechtsverfügung vom 6. November 2008 abweisender) Verfügung vom 21. November 2008 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihr mit der Verfügung vom 6. November 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 24. November 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass die Beschwerdeführerin innert der Nachfrist sinngemäss ein zweites Gesuch um Wiedererwägung der Verfügung vom 6. November 2008 eingereicht hat, das jedoch abzuweisen ist, weil die Beschwerdeführerin nichts vorbringt, was die Richtigkeit dieser Verfügung, auf die verwiesen werden kann, in Frage zu stellen vermöchte,
dass festzustellen bleibt, dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, die (einmal mehr missbräuchlich prozessierende: Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG ) Beschwerdeführerin kostenpflichtig ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) und darauf hingewiesen wird, dass in dieser Sache allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abgelegt würden,
erkennt der Präsident:
1. Das zweite Wiedererwägungsgesuch wird abgewiesen.
2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. Dezember 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Raselli Füllemann