Debt Enforcement Attachment Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn the case before the Swiss Federal Tribunal, an individual filed a complaint against the Betreibungsamt Bern-Mittelland, which had issued a notification of debt enforcement based on a decision from the Regional Court of Bern-Mittelland in 2021 regarding an unpaid sum of 10,680 Swiss Francs plus interest. The Bern Cantonal Court, acting as supervisory authority in debt enforcement and bankruptcy matters, had previously refused to consider the individual's appeal, citing inadequate reasoning that did not meet even the lower requirements expected from filings by laypersons. The individual sought to have this decision overturned, but the Swiss Federal Tribunal noted that the appeal lacked sufficient substantiation and was therefore inadmissible. Additionally, the individual failed to address the court's reasoning, mentioning instead an unrelated criminal proceeding in Solothurn. The tribunal decided not to proceed with the case and did not impose court costs due to these circumstances.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Debt Enforcement Attachment Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning: The Bern Cantonal Court, acting as supervisory authority in debt enforcement and bankruptcy matters, had previously refused to consider the individual's appeal, citing inadequate reasoning that did not meet even the lower requirements expected from filings by laypersons. The individual sought to have this decision overturned, but the Swiss Federal Tribunal noted that the appeal lacked sufficient substantiation and was therefore inadmissible. Additionally, the individual failed to address the court's reasoning, mentioning instead an unrelated criminal proceeding in Solothurn. The tribunal decided not to proceed with the case and did not impose court costs due to these circumstances.
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KI-generiertThe appeal was not considered because it was patently insufficiently reasoned, leading to a decision not to enter into proceedings by the President in a simplified procedure.
The court waived the charging of judicial costs based on the specific circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_746/2023
Urteil vom 5. Oktober 2023
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Betreibungsamt Bern-Mittelland, Dienststelle Mittelland, Poststrasse 25, 3071 Ostermundigen.
Gegenstand
Pfändungsankündigung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern als Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen vom 12. September 2023 (ABS 23 309).
Sachverhalt:
In der gestützt auf einen Entscheid des Regionalgerichts Bern-Mittelland vom 1. Dezember 2021 für Fr. 10'680.-- nebst Zins eingeleiteten Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Bern-Mittelland, Dienststelle Mittelland, wurde dem Beschwerdeführer am 31. August 2023 die Pfändungsankündigung zugestellt. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Bern als Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs mit Entscheid vom 12. September 2023 nicht ein. Mit Eingabe vom 2. Oktober 2023 verlangt der Beschwerdeführer die Aufhebung dieses Entscheides.
Erwägungen:
1. Die Vorinstanz ist auf das Rechtsmittel des Beschwerdeführers nicht eingetreten. Anfechtungsgegenstand ist deshalb grundsätzlich nur die Frage, ob sie zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt hat ( BGE 135 II 38 E. 1.2; 139 II 233 E. 3.2). Diesbezüglich hat die Beschwerde eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4).
2. Das Obergericht hat seinen Nichteintretensentscheid damit begründet, dass die Beschwerde überhaupt keine Begründung enthalte und damit selbst den für eine Laieneingabe geltenden reduzierten Begründungsanforderungen nicht genüge.
Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht ansatzweise auseinander, wenn er einzig festhält, die Aufsichtsbehörde verweigere ihm eine Beschwerde.
Nicht nachvollziehbar ist sodann das Anliegen, wegen eines hängigen Strafverfahrens in Solothurn sei das Verfahren gegen den Gläubiger zu sisiteren.
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
4. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Betreibungsamt Bern-Mittelland, Dienststelle Mittelland, und dem Obergericht des Kantons Bern als Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen mitgeteilt.
Lausanne, 5. Oktober 2023
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli