Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_745/2024 KI-generiert

Appeal Dismissed for Failure to Challenge Lower Court Reasoning in Debt Enforcement Proceedings

Geschäftsnummer 5A_745/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Appeal Dismissed for Failure to Challenge Lower Court Reasoning in Debt Enforcement Proceedings The petitioner challenged a decision by the lower supervisory authority in debt enforcement proceedings, which had refused to entertain his initial appeal against a debt enforcement office's action concerning "undiscovered assets" due to lack of a sufficient motion and justification. The Federal Supreme Court refused to hear the subsequent appeal because the petitioner failed to address or challenge the reasoning of the cantonal court, which had refused to enter into the matter for reasons of inadequate motion and justification, instead providing obscure arguments related to real estate valuation, property gains taxes, and demands for resolving public law property restrictions. Consequently, the Court dismissed the appeal for lack of sufficient legal reasoning required under Art. 42(2) BGG and rejected the request for legal aid due to the appeal's lack of prospects, imposing court costs on the petitioner.

Legislator-Regeste

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Art. 115 Abs. 3 SchKG, Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG, Art. 113 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Challenge Lower Court Reasoning in Debt Enforcement Proceedings: The Federal Supreme Court refused to hear the subsequent appeal because the petitioner failed to address or challenge the reasoning of the cantonal court, which had refused to enter into the matter for reasons of inadequate motion and justification, instead providing obscure arguments related to real estate valuation, property gains taxes, and demands for resolving public law property restrictions. Consequently, the Court dismissed the appeal for lack of sufficient legal reasoning required under Art. 42(2) BGG and rejected the request for legal aid due to the appeal's lack of prospects, imposing court costs on the petitioner.

Schlagwörter

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Beschwerdeverfahren Schuldbetreibung unentgeltliche Rechtspflege Schätzungsverfahren öffentliche Schulden öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkung Einstellung des Konkursverfahrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used by the President to decide not to enter proceedings in the simplified procedure due to the evident lack of sufficient substantiation of the appeal.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to reject the appellant's request for legal aid because the appeal was without prospect of success from the outset.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs because the appeal was unsuccessful.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_745/2024

Urteil vom 6. November 2024

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Betreibungsamt Winterthur-Stadt,

Neustadtgasse 17, 8403 Winterthur.

Gegenstand

Beschwerdeverfahren,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs, vom 21. Oktober 2024 (PS240171-O/U).

Erwägungen:

1. Am 21. Juni 2024 (Poststempel) reichte der Beschwerdeführer beim Bezirksgericht Winterthur eine Eingabe ein mit dem Titel "Beschwerde zur Anzeige des Stadtammannamt und Betreibungsamt Winterthur-Stadt (Beilag), berechtigt über unentdecktes Vermögen gemäss

Art. 115 Abs. 3 SchKG

, im Sinne des unlauteren Wettbewerbes, innert Frist". Das Bezirksgericht nahm die Eingabe als betreibungsrechtliche Beschwerde entgegen. Mit Beschluss vom 28. August 2024 trat das Bezirksgericht auf die Beschwerde nicht ein.

Dagegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 9. September 2024 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich. Mit Beschluss vom 21. Oktober 2024 trat das Obergericht auf die Beschwerde mangels genügenden Antrags und mangels hinreichender Begründung nicht ein.

Dagegen hat der Beschwerdeführer am 1. November 2024 Beschwerde in Zivilsachen oder subsidiäre Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Gegen den angefochtenen Beschluss steht die Beschwerde in Zivilsachen zu Verfügung (

Art. 72 Abs. 2 lit. a,

Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG

). Die subsidiäre Verfassungsbeschwerde ist unzulässig (

Art. 113 BGG

).

Angefochten ist ein Nichteintretensentscheid. Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens ist demnach grundsätzlich nur, ob das Obergericht zu Recht auf die kantonale Beschwerde nicht eingetreten ist. Diesbezüglich hat die Beschwerde an das Bundesgericht eine Begründung zu enthalten (

Art. 42 Abs. 2 BGG

), in der in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen aufzuzeigen ist, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (

BGE 140 III 86

E. 2;

140 III 115

E. 2). Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen des Obergerichts nicht auseinander, sondern äussert sich in schwer verständlicher Weise zur Bewertung von Grundstücken und zu Grundstückgewinnsteuern und er verlangt, öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkungen mit Tilgung der Grundstückgewinnsteuern zu bereinigen.

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

).

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (

Art. 66 Abs. 1 BGG

). Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, war die Beschwerde von vornherein aussichtslos. Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen (

Art. 64 Abs. 1 BGG

).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs, mitgeteilt.

Lausanne, 6. November 2024

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Zingg