Cost Advance Requirement for Appeal of Interlocutory Decision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute concerning a request for a cost advance related to proceedings involving provisional measures and divorce. The appellant was ordered by the higher court to pay a cost advance of 1,500 CHF by a specific deadline after failing to respond to initial requests for payment or to seek legal aid. The appellant submitted a complaint against this order, but the reviewing court found that the appeal was inadmissible as the appellant did not demonstrate that he would suffer an irreparable legal disadvantage due to the payment request. Additionally, the request for free legal aid for the appeal was denied, and the appellant was required to bear court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 101 Abs. 3 ZPO, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG; Cost Advance Requirement for Appeal of Interlocutory Decision: The appellant was ordered by the higher court to pay a cost advance of 1,500 CHF by a specific deadline after failing to respond to initial requests for payment or to seek legal aid. The appellant submitted a complaint against this order, but the reviewing court found that the appeal was inadmissible as the appellant did not demonstrate that he would suffer an irreparable legal disadvantage due to the payment request. Additionally, the request for free legal aid for the appeal was denied, and the appellant was required to bear court costs.
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KI-generiertUsed to declare that the appeal is inadmissible because the requirements for self-standing appealability of the interim decision were not met.
Used to dismiss the applicant's request for legal aid due to the hopelessness of the appeal.
Used to impose court costs upon the appellant as the losing party.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_744/2015
Urteil vom 24. September 2015
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________ (Bezirksgericht Plessur),
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Nachfristansetzung Kostenvorschuss (Ausstand, vorsorgliche Massnahmen, Ehescheidung),
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 13. August 2015 des Kantonsgerichts Graubünden (II. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die (vom Kantonsgericht zuständigkeitshalber an das Bundesgericht übermittelten und von diesem als Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG entgegengenommenen) Eingaben gegen die Verfügung vom 13. August 2015 des Kantonsgerichts Graubünden, das den Beschwerdeführer (nach erfolgloser erster Aufforderung zur Vorschusszahlung und nach ebenso erfolglosem Hinweis auf die Möglichkeit eines Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege) zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'500.-- (innerhalb einer Nachfrist bis zum 21. August 2015) für seine Beschwerde gegen die Abweisung seines Ausstandsgesuchs gegen den Beschwerdegegner (im Verfahren betreffend vorsorgliche Massnahmen und Ehescheidung) aufgefordert und dem Beschwerdeführer Säumnisfolgen angekündigt hat ( Art. 101 Abs. 3 ZPO ),
in Erwägung,
dass sich die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG richtet,
dass Beschwerden gegen solche Entscheide (vom hier nicht gegebenen Fall des Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG abgesehen) nur zulässig sind, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur ( BGE 133 III 629 E. 2.3.1 S. 632) bewirken können ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ),
dass im vorliegenden Fall vom Beschwerdeführer (entgegen BGE 133 III loc. cit.) nicht dargetan wird, inwiefern ihm durch die Aufforderung zur Vorschusszahlung ein Nachteil drohen könnte, der sich im weiteren Verfahren nicht mehr oder nicht mehr vollständig beheben liesse,
dass somit auf die - mangels Darlegung der Voraussetzungen der selbständigen Anfechtbarkeit des Zwischenentscheids offensichtlich unzulässige - Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass das sinngemässe Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 100.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Graubünden schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. September 2015
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann