Wife's Appeal of Child Support Modification Dismissed Due to Improper Filing and Unrelated Arguments
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn a case before the Swiss Federal Tribunal, an appeal was filed by the current husband of a woman whose divorce settlement with her ex-husband was amended by the district court in Frauenfeld. The amendment reduced the husband’s child support payments to 900 Swiss Francs per child for their four children. The appeal complained about the district court's decision, alleging a restriction of religious freedom and discrimination, but the Swiss Federal Tribunal determined the appeal to be inadmissible due to procedural deficiencies, including the lack of exhaustion of previous legal remedies and the absence of a valid legal representative, as well as the failure to present a valid legal request or relevant arguments in the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 18 UNO-Pakt, Art. 9 EMRK, Art. 75 Abs. 1 BGG, Art. 76 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 40 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG; Wife's Appeal of Child Support Modification Dismissed Due to Improper Filing and Unrelated Arguments: The amendment reduced the husband’s child support payments to 900 Swiss Francs per child for their four children. The appeal complained about the district court's decision, alleging a restriction of religious freedom and discrimination, but the Swiss Federal Tribunal determined the appeal to be inadmissible due to procedural deficiencies, including the lack of exhaustion of previous legal remedies and the absence of a valid legal representative, as well as the failure to present a valid legal request or relevant arguments in the appeal.
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KI-generiertThe appeal was declared inadmissible using the simplified procedure under this provision.
The collection of court fees was waived under this provision.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_743/2019
Urteil vom 20. September 2019
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Marcel Epper,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Abänderung eines Scheidungsurteils,
Beschwerde gegen den Entscheid des Bezirksgerichts Frauenfeld, Einzelrichter, vom 4. September 2019 (F.2019.79).
Sachverhalt:
Mit Urteil des Bezirksgerichts Bülach vom 6. Januar 2014 wurde die Ehe zwischen A.________ und B.________ geschieden.
Mit Abänderungsurteil vom 4. September 2019 setzte das Bezirksgericht die im Scheidungsurteil für die vier gemeinsamen Kinder festgesetzten Unterhaltsbeiträge des Vaters auf Fr. 900.-- pro Kind herab, wobei der Entscheid erst im Dispositiv eröffnet ist, verbunden mit dem Hinweis auf die zehntägige Frist, einen begründeten Entscheid zu verlangen.
Mit Beschwerde vom 18. September 2019 wendet sich C.________ (heutiger Ehemann von A.________) an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde enthält kein Rechtsbegehren. In der Sache wird geltend gemacht, man sei vor das Bezirksgericht Frauenfeld gezogen worden, welches uneinsichtig sei, die Glaubensfreiheit einschränke und diskriminiere. Es folgen zahlreiche Bibelzitate und ein Abdruck von Art. 18 UNO-Pakt II und Art. 9 EMRK .
2. Auf die Beschwerde kann aus verschiedenen Gründen nicht eingetreten werden: Vorab mangelt es an einer Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzuges; vor Bundesgericht kann erst der kantonal letztinstanzliche Entscheid angefochten werden ( Art. 75 Abs. 1 BGG ). Sodann ist einzig A.________, welche am kantonalen Verfahren teilgenommen hat, zur Erhebung einer Beschwerde legitimiert ( Art. 76 Abs. 1 lit. a BGG ); ihr Ehemann kann weder in eigenem Namen Beschwerde erheben noch als Vertreter seiner Ehefrau fungieren, weil in Zivilsachen vor Bundesgericht nur Anwälte, die nach dem Anwaltsgesetz vom 23. Juni 2000 (BGFA, SR 935.61) hierzu berechtigt sind, eine Partei vertreten können ( Art. 40 Abs. 1 BGG ). Sodann fehlt es an einem Rechtsbegehren ( Art. 42 Abs. 1 BGG ) und weist die Beschwerdebegründung keinen Zusammenhang mit dem Prozessthema der Abänderung von Kindesunterhaltsbeiträgen auf ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unzulässig, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG zu entscheiden ist.
4. Angesichts der konkreten Umstände wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bezirksgericht Frauenfeld, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. September 2019
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Möckli