Federal Supreme Court Refuses Appeal on Property Arrest Confirmation Due to Insufficient Justification
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute over the seizure of a half ownership share of a property belonging to a woman, referred to as A.________, by the District Court of Bremgarten on April 16, 2021. Her objection to the seizure was dismissed by this court on May 19, 2021. A subsequent appeal to the Cantonal Court of Aargau, filed by A.________, was not considered due to insufficient justification and was deemed unfounded on July 19, 2021. A.________ filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on September 14, 2021, claiming financial losses due to COVID-19 and absence from Zürich during the decision-making process. However, the Tribunal found her arguments newly introduced and irrelevant to the written nature of the case proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Refuses Appeal on Property Arrest Confirmation Due to Insufficient Justification: Her objection to the seizure was dismissed by this court on May 19, 2021. A subsequent appeal to the Cantonal Court of Aargau, filed by A.________, was not considered due to insufficient justification and was deemed unfounded on July 19, 2021. A.________ filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on September 14, 2021, claiming financial losses due to COVID-19 and absence from Zürich during the decision-making process. However, the Tribunal found her arguments newly introduced and irrelevant to the written nature of the case proceedings.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to conclude that the appeal is not admitted based on insufficient reasoning, applied in the simplified procedure.
Used to impose the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_737/2021
Urteil vom 16. September 2021
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.________,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Arresteinsprache,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, vom 19. Juli 2021 (ZSU.2021.104).
Sachverhalt:
Mit Befehl vom 16. April 2021 ordnete das Bezirksgericht Bremgarten die Arrestierung des hälftigen Miteigentumsanteils von A.________ an der Liegenschaft U.________-GBB-xxx an. Mit Entscheid vom 19. Mai 2021 wies es die hiergegen eingereichte Arresteinsprache ab und bestätigte den Arrest. Mit Entscheid vom 19. Juli 2021 trat das Obergericht des Kantons Aargau auf die hiergegen eingereichte Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht ein, wobei es kurz ausführte, wieso sie ohnehin in der Sache unbegründet wäre. Mit Beschwerde vom 14. September 2021 wendet sich A.________ an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).
2. Die Beschwerde enthält kein Rechtsbegehren und auch keine Begründung, welche sich auf den angefochtenen Entscheid bezieht. Vielmehr hält die Beschwerdeführerin fest, wegen Covid-19 seit Februar 2020 keinen Umsatz mehr zu haben und während vier Monaten auf Sardinien festgesetzt gewesen zu sein, so dass die Entscheidung in Zürich ohne ihre Anwesenheit getroffen worden sei. Abgesehen davon, dass diese Vorbringen neu und damit im bundesgerichtlichen Verfahren unzulässig sind ( Art. 99 Abs. 1 BGG ), gehen sie insofern an der Sache vorbei, als das Arresteinspracheverfahren schriftlich ist und die Beschwerdeführerin offensichtlich für jeden Verfahrensschritt die nötige schriftliche Eingabe machen konnte.
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist.
4. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. September 2021
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Möckli