Cantonal Authority's Provisional Decision on Parental Residence Rights Upheld by Inadmissibility Finding
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute where the child protection authority provisionally revoked the custodial rights of the parents over their child, placing the child into care. The concerned parents subsequently appealed against this decision, seeking to retain their custodial rights. However, the appeal was found to be inadmissible as it did not stem from a final ruling of a higher court and was not explicitly connected to a prior request for an emergency restoration of the appeal effect, leading to a refusal to consider the case. No court costs were imposed on the parties involved.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 75 BGG, Art. 75 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Cantonal Authority's Provisional Decision on Parental Residence Rights Upheld by Inadmissibility Finding: The concerned parents subsequently appealed against this decision, seeking to retain their custodial rights. However, the appeal was found to be inadmissible as it did not stem from a final ruling of a higher court and was not explicitly connected to a prior request for an emergency restoration of the appeal effect, leading to a refusal to consider the case. No court costs were imposed on the parties involved.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was declared inadmissible and not entered upon using the simplified procedure based on this article.
Used to rule that no court fees would be charged.
Cited as the primary reason why the appeal was inadmissible because the decision did not originate from a final cantonal instance.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_720/2017
Urteil vom 19. September 2017
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
1. A.________,
2. B.________,
beide vertreten durch Rechtsanwältin Sarah Schläppi,
Beschwerdeführer,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB Oberaargau.
Gegenstand
Aufhebung des Aufenthaltsbestimmungsrechts,
Beschwerde gegen den Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB Oberaargau vom 6. September 2017.
Erwägungen:
1. Nebst anderen Anordnungen hat die KESB Oberaargau mit Entscheid vom 6. September 2017 den Beschwerdeführern als Inhabern der elterlichen Sorge das Aufenthaltsbestimmungsrecht über ihr Kind (C.________; geb. 2007) vorsorglich entzogen. Das Kind wurde vorsorglich im D.________ in U.________ untergebracht (Eintritt 11. September 2017). Einer allfälligen Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen.
Gegen diesen Entscheid haben die Beschwerdeführer am 18. September 2017 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Sie verlangen, das Aufenthaltsbestimmungsrecht bei ihnen zu belassen und den angefochtenen Entscheid insoweit aufzuheben.
2. Der angefochtene Entscheid stammt nicht von einem oberen Gericht, das als letzte kantonale Instanz geurteilt hat. Die Beschwerde ist unzulässig ( Art. 75 BGG ). Wie aus der Beschwerde hervorgeht, haben die Beschwerdeführer offenbar auch eine Beschwerde an das Obergericht des Kantons Bern erhoben, wobei dieses mit Verfügung vom 15. September 2017 einen Antrag auf superprovisorische Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen hat. Die Beschwerdeführer fechten diese Verfügung vor Bundesgericht allerdings nicht ausdrücklich an und setzen sich damit nicht auseinander. Es kann deshalb offen bleiben, ob insoweit die Beschwerde unter dem Gesichtspunkt von Art. 75 Abs. 1 BGG nicht ebenfalls unzulässig wäre (vgl. BGE 137 III 417 ).
Die Beschwerde erweist sich damit als offensichtlich unzulässig. Darauf ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten.
3. Es rechtfertigt sich, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. September 2017
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Zingg