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5A_714/2011 KI-generiert

Debt collection attachment challenge barred by failure to meet ten-day appeal deadline and lack of argument development.

Geschäftsnummer 5A_714/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (II. Civil Division) dismissed the appellant's appeal and imposed court costs of CHF 500, ruling in favor of the lower supervisory authority, the Basel-Landschaft Debt Collection and Bankruptcy Authority. The appellant had challenged a decision dated August 23, 2011, which refused to consider his complaint against a debt collection attachment order (Pfändungsverfügung) of May 12, 2011; the lower court had held the complaint was time-barred because the ten-day appeal deadline expired on May 23, 2011, but the complaint was only filed on July 15, 2011, and it also lacked sufficient reasoning. On appeal, the appellant failed to address either reasoning in the lower decision, so the Court found no violation of federal law and dismissed the case under Article 108(1)(b) of the Federal Supreme Court Act (BGG), affirming the lower decision stands.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Debt collection attachment challenge barred by failure to meet ten-day appeal deadline and lack of argument development: Civil Division) dismissed the appellant's appeal and imposed court costs of CHF 500, ruling in favor of the lower supervisory authority, the Basel-Landschaft Debt Collection and Bankruptcy Authority. The appellant had challenged a decision dated August 23, 2011, which refused to consider his complaint against a debt collection attachment order (Pfändungsverfügung) of May 12, 2011; the lower court had held the complaint was time-barred because the ten-day appeal deadline expired on May 23, 2011, but the complaint was only filed on July 15, 2011, and it also lacked sufficient reasoning. On appeal, the appellant failed to address either reasoning in the lower decision, so the Court found no violation of federal law and dismissed the case under Article 108(1)(b) of the Federal Supreme Court Act (BGG), affirming the lower decision stands.

Schlagwörter

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Pfändungsvollzug verspätete Vorbringen Zulässige Gründe Begründung in der Sache ungenügende Rechtsschrift Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids verspätete Einwendungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to dismiss the appeal by simplified procedure because it was clearly inadmissible.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposed the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_714/2011

Urteil vom 19. Oktober 2011

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Zbinden.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Betreibungsamt A.________.

Gegenstand

Pfändungsvollzug,

Beschwerde gegen den Entscheid der Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft, vom 23. August 2011.

Erwägungen:

1. Der Beschwerdeführer hat den Entscheid der Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft vom 23. August 2011 beim Bundesgericht angefochten. Die Aufsichtsbehörde hat erwogen, die Pfändungsverfügung vom 12. Mai 2011 sei dem Beschwerdeführer gleichentags in der Einvernahme zur Kenntnis gebracht worden. Unter Beachtung der zehntägigen Beschwerdefrist habe der Beschwerdeführer somit die Beschwerde spätestens am 23. Mai 2011 einreichen müssen. Da sie erst am 15. Juli 2011 der Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs überbracht worden sei, erweise sie sich als verspätet, weshalb wegen Fristversäumnisses nicht darauf einzutreten sei. Im Übrigen habe sich der Beschwerdeführer auch nicht mit der angefochtenen Verfügung auseinandergesetzt; nicht klar sei daher, warum er die Pfändungsverfügung für falsch halte. Auf die Beschwerde sei folglich auch wegen mangelhafter Begründung nicht einzutreten.

2. In der Beschwerde ist in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245), wobei eine allfällige Verletzung verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234).

Der Beschwerdeführer geht in seiner Beschwerde vom 10. Oktober 2011 auf keine der beiden Erwägungen des Entscheides der Aufsichtsbehörde ein und zeigt nicht auf, inwiefern die Aufsichtsbehörde damit Bundesrecht verletzt.

3. Auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ) durch die Präsidentin der Abteilung unter Kostenfolge für Beschwerdeführer ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) nicht einzutreten.

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und der Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. Oktober 2011

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Hohl

Der Gerichtsschreiber: Zbinden