Appeal Inadmissible Due to Untimely Filing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against two parties regarding the deposit of a claim. The dispute was initially decided by a cantonal court, and the individual attempted to appeal this decision. However, the appeal was submitted beyond the allowable timeframe and through an unacceptable method (fax), leading to the appeal being deemed inadmissible. The court noted that, despite the circumstances, no costs would be imposed on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 44 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissible Due to Untimely Filing: The dispute was initially decided by a cantonal court, and the individual attempted to appeal this decision. However, the appeal was submitted beyond the allowable timeframe and through an unacceptable method (fax), leading to the appeal being deemed inadmissible. The court noted that, despite the circumstances, no costs would be imposed on the complainant.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to refuse entry into the merits of the appeal due to obvious inadmissibility in the simplified procedure.
Used to decide that no costs shall be levied due to the specific circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_714/2010
Urteil vom 22. Oktober 2010
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Zbinden.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
1. Y.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Wilhelm Boner,
2. Bank Z.________,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Hinterlegung einer Forderung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, vom 6. Juli 2010.
Nach Einsicht
in den vorgenannten Entscheid,
in die am 11 Oktober 2010 per Fax gegen diesen Entscheid eingereichte Beschwerde,
in die am 14./15. Oktober 2010 per Fax eingereichte Ergänzung der Beschwerde,
in die eigenhändig unterschriebene, am 18. Oktober 2010 aufgegebene Beschwerde,
in die Anfrage des Bundesgerichts vom 19. Oktober 2010 beim Obergericht des Kantons Aargau betreffend Zustellung des angefochtenen Entscheids,
in die Antwort des Obergerichts des Kantons Aargau vom 21. Oktober 2010,
in Erwägung,
dass der angefochtene Entscheid gemäss Auskunft des Amtsgerichts München vom 5. Oktober 2010 der Beschwerdeführerin am 11. September 2010 zugestellt worden ist,
dass die 30-tägige Beschwerdefrist somit am 11. Oktober 2010 abgelaufen ist ( Art. 44 Abs. 1 BGG ),
dass die von der Beschwerdeführerin per Fax am 11. und 15. Oktober 2010 eingereichten Beschwerden unbeachtlich sind, da Rechtsmittel nicht per Fax eingereicht werden können ( BGE 121 II 252 ),
dass die unterzeichnete Fassung der Beschwerde am 18. Oktober 2010 aufgegeben worden und somit verspätet ist,
dass auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde im vereinfachten Verfahren ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ) durch die Präsidentin der Abteilung nicht einzutreten ist,
dass aufgrund der gegebenen besonderen Umstände keine Kosten zu erheben sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Diese Verfügung wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. Oktober 2010
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Hohl Zbinden