Appeal Timeliness in Personality Protection Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a party filed a complaint regarding personality protection and precautionary measures against a prior decision made by the Court of Appeals of Bern. The court noted that the complaint was filed late, as the decision had been received by the complainant over a month prior, thus exceeding the 30-day deadline for appeal. Furthermore, the complainant referred to a decision concerning "guardianship," which had not been submitted and was found not to exist. Consequently, the court decided not to consider the complaint and imposed the legal costs on the complaining party.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Timeliness in Personality Protection Case: The court noted that the complaint was filed late, as the decision had been received by the complainant over a month prior, thus exceeding the 30-day deadline for appeal. Furthermore, the complainant referred to a decision concerning "guardianship," which had not been submitted and was found not to exist. Consequently, the court decided not to consider the complaint and imposed the legal costs on the complaining party.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertUsed to decide not to enter upon the appeal due to procedural deficiencies (late filing or missing decision).
Applied to order the appellant to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_713/2013
Urteil vom 14. Oktober 2013
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Zbinden.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Y.________,
vertreten durch Fürsprecher Franz Müller,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Persönlichkeitsschutz; vorsorgliche Massnahmen,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts
des Kantons Bern, Zivilabteilung, 1. Zivilkammer,
vom 14. Mai 2013.
Nach Einsicht
in den angefochtenen Entscheid,
in die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 23. September 2013,
in Erwägung,
dass die Beschwerde verspätet ist, soweit sie sich gegen den der Beschwerde beigelegten angefochtenen Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern vom 14. Mai 2013 richtet, zumal dieser Entscheid der Beschwerdeführerin am 8. Juni 2013 zugegangen und die 30-tägige Beschwerdefrist somit am 8. Juli 2013 abgelaufen ist ( Art. 100 Abs. 1 BGG ),
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe einen Entscheid über die "Bevormundung" anspricht, diesen jedoch nicht beigelegt hat und Erkundigungen ergeben haben, dass kein entsprechender Entscheid existiert,
dass folglich auf die Beschwerde durch den Abteilungspräsidenten im vereinfachten Verfahren in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG unter Kostenfolge für die Beschwerdeführerin ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) nicht einzutreten ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, 1. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. Oktober 2013
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Zbinden