Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_706/2021 KI-generiert

Father's Appeal Regarding Cessation of Tutelage Dismissed for Lack of Formal Requirements and Deficient Justification

Geschäftsnummer 5A_706/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A father filed a complaint to the Swiss Federal Tribunal challenging a decision from the Child and Adult Protection Authority (KESB) in Frauenfeld to terminate a guardianship over his child, who reached adulthood. The termination of the guardianship was initially decided by KESB on June 30, 2021, effective from February 6, 2021, and the decision was upheld by the Obergericht des Kantons Thurgau on August 11, 2021. The father's complaint lacked a legal request and did not address the decision itself, focusing instead on his claims that he and his wife were victims of black magic. Consequently, the Federal Tribunal could not proceed with the complaint due to inadequate substantiation.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Father's Appeal Regarding Cessation of Tutelage Dismissed for Lack of Formal Requirements and Deficient Justification: The termination of the guardianship was initially decided by KESB on June 30, 2021, effective from February 6, 2021, and the decision was upheld by the Obergericht des Kantons Thurgau on August 11, 2021. The father's complaint lacked a legal request and did not address the decision itself, focusing instead on his claims that he and his wife were victims of black magic. Consequently, the Federal Tribunal could not proceed with the complaint due to inadequate substantiation.

Schlagwörter

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Aufhebung der Beistandschaft Mündigkeit Entziehung der elterlichen Gewalt Erwachsenenschutz Formerfordernisse Kindesalter Kindesschutz

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to a full procedure because it was obviously insufficiently substantiated, leading to a decision by the President in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court waived the imposition of court fees due to the specific factual circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_706/2021

Urteil vom 7. September 2021

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Frauenfeld, Schönenhofstrasse 19, 8500 Frauenfeld.

Gegenstand

Aufhebung der Beistandschaft,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 11. August 2021 (KES.2021.26).

Sachverhalt:

Zufolge Erreichen der Volljährigkeit von B.________ stellte die KESB Frauenfeld mit Entscheid vom 30. Juni 2021 fest, dass die Beistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB per 6. Februar 2021 dahinfalle; im Übrigen genehmigte sie den Schlussbericht, unter Entlastung der Beiständin. Auf die hiergegen von dessen Vater A.________ erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 11. August 2021 nicht ein. Mit Beschwerde vom 6. September 2021 wendet sich A.________ an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).

2. Die Beschwerde enthält weder ein Rechtsbegehren noch eine Begründung, welche sich in erkennbarer Weise auf den angefochtenen Entscheid beziehen würde. Vielmehr berichtet der Beschwerdeführer ausführlich davon, wie verschiedene Täter ihm und seiner Frau gegenüber immer wieder Schwarze Magie anwenden würden, und er macht sinngemäss geltend, dass nicht er, sondern die Psychologen krank seien, welche die Schwarze Magie nicht anerkennen würden.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Frauenfeld und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 7. September 2021

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli