Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_706/2020 KI-generiert

Forced Medication in Compulsory Treatment Upheld Due to Failure to Substantiate Appeal

Geschäftsnummer 5A_706/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an individual, referred to as A.________, who suffers from paranoid schizophrenia with a chronic delusional system. A.________ was subject to repeated welfare care placements, and the federal court judgment concerns their placement on July 23, 2020. During this hospitalization in a private psychiatric clinic, the chief physician of acute psychiatry ordered compulsory medication for six weeks starting from August 4, 2020. This measure was deemed permissible by the District Court of Horgen based on an expert report and subsequent hearing. A subsequent appeal by A.________ to the Higher Court of the Canton of Zurich was dismissed on August 26, 2020. A.________ then appealed to the Swiss Federal Tribunal, challenging the decision on grounds of alleged false reporting and physical harm, but without addressing the thorough reasoning of the prior ruling which concluded that significant health risks, need for treatment, and incapacity to judge necessitated the treatment plan.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Forced Medication in Compulsory Treatment Upheld Due to Failure to Substantiate Appeal: A.________ was subject to repeated welfare care placements, and the federal court judgment concerns their placement on July 23, 2020. During this hospitalization in a private psychiatric clinic, the chief physician of acute psychiatry ordered compulsory medication for six weeks starting from August 4, 2020. This measure was deemed permissible by the District Court of Horgen based on an expert report and subsequent hearing. A subsequent appeal by A.________ to the Higher Court of the Canton of Zurich was dismissed on August 26, 2020. A.________ then appealed to the Swiss Federal Tribunal, challenging the decision on grounds of alleged false reporting and physical harm, but without addressing the thorough reasoning of the prior ruling which concluded that significant health risks, need for treatment, and incapacity to judge necessitated the treatment plan.

Schlagwörter

KI-generiert
Medizinische Massnahme ohne Zustimmung Zwangsmedikation psychiatrische Behandlung Körperverletzung medizinische Gründe Gesundheitsbezogene Angaben begründeter Entscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted due to being obviously insufficiently reasoned, as per the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Presiding member decided to waive court costs based on the specific circumstances.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_706/2020

Urteil vom 2. September 2020

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Psychiatrische Privatklinik B.________,

Gegenstand

Medizinische Massnahme ohne Zustimmung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 26. August 2020 (PA200038-O/U).

Sachverhalt:

A.________ leidet an paranoider Schizophrenie mit einem chronifizierten systematischen Wahn. Es erfolgten immer wieder fürsorgerische Unterbringungen. Das bundesgerichtliche Urteil 5A_705/2020 heutigen Datums betrifft die Unterbringung vom 23. Juli 2020.

Im Rahmen dieser Unterbringung ordnete der Chefarzt der Akutpsychiatrie der Psychiatrischen Privatklinik B.________ am 4. August 2020 für sechs Wochen bzw. bis zum 15. September 2020 eine Zwangsmedikation an.

Mit Entscheid vom 4. August 2020 erklärte das Bezirksgericht Horgen die Massnahme gestützt auf das eingeholte Gutachten und nach durchgeführter Verhandlung für zulässig.

Mit Urteil vom 26. August 2020 wies das Obergericht des Kantons Zürich die dagegen eingereichte Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.

Mit Eingabe vom 31. August 2020 gelangt A.________ an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).

2. Der Beschwerdeführer macht, soweit zum Thema, in allgemeiner Weise geltend, dass man falsche Gutachten erstelle und ihn körperlich schädige. Es erfolgt keine auch nur ansatzweise Bezugnahme auf das 13-seitige angefochtene Urteil, in welchem die ernsthafte Gesundheitsgefährdung, die Behandlungsbedürftigkeit und die betreffende Urteilsunfähigkeit sowie der Behandlungsplan unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich behandelt werden. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz mit dem abweisenden angefochtenen Urteil Recht verletzt hätte.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht auf sie einzutreten ist.

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Psychiatrischen Privatklinik B.________ und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. September 2020

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Möckli