Applicant's Appeal Dismissed for Untimely Filing Before Cantonal Court
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed an appeal to the Swiss Federal Tribunal after the Cantonal Court of Thurgau dismissed her personality protection request against the respondent, citing delays in the appeal process. The initial request for personality protection was denied by the District Court of Arbon. The complainant acknowledged filing the appeal late but argued for a deadline extension due to health issues under Article 50 of the Swiss Federal Supreme Court Act (BGG). However, the Federal Tribunal determined it lacked jurisdiction to grant deadline extensions for appeals meant for the Cantonal Court and decided not to proceed with the complainant's case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 50 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Applicant's Appeal Dismissed for Untimely Filing Before Cantonal Court: The initial request for personality protection was denied by the District Court of Arbon. The complainant acknowledged filing the appeal late but argued for a deadline extension due to health issues under Article 50 of the Swiss Federal Supreme Court Act (BGG). However, the Federal Tribunal determined it lacked jurisdiction to grant deadline extensions for appeals meant for the Cantonal Court and decided not to proceed with the complainant's case.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to declare non-admission of the appeal in the simplified procedure because it was obviously inadmissible.
Used to waive the collection of court costs due to the circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_699/2024
Urteil vom 18. Oktober 2024
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.________,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Persönlichkeitsschutz (vorsorgliche Massnahmen),
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 27. September 2024 (ZBS.2024.28).
Erwägungen:
1. Mit Entscheid vom 15. August 2024 wies das Bezirksgericht Arbon ein Gesuch der Beschwerdeführerin um Persönlichkeitsschutz gegen den Beschwerdegegner ab.
Auf die dagegen von der Beschwerdeführerin erhobene Berufung trat das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 27. September 2024 wegen Verspätung nicht ein.
Dagegen hat die Beschwerdeführerin am 14. Oktober 2024 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.
2. Die Beschwerdeführerin bestreitet nicht, dass sie die Berufung zu spät erhoben hat. Hingegen macht sie geltend, sie sei aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage gewesen, die Berufungsfrist zu wahren. Sie ersucht um Fristwiederherstellung gemäss Art. 50 BGG .
3. Art. 50 BGG bezieht sich auf die Fristwahrung im bundesgerichtlichen Verfahren. Die Beschwerdeführerin hat jedoch nicht vor Bundesgericht, sondern vor Obergericht eine Frist verpasst. Für die Wiederherstellung der Berufungsfrist hat sie sich an das Obergericht zu wenden. Das Bundesgericht ist dafür nicht zuständig.
4. Die Beschwerde bzw. das Wiederherstellungsgesuch ist offensichtlich unzulässig. Der Abteilungspräsident tritt darauf im vereinfachten Verfahren nicht ein ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ).
5. Aufgrund der Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde bzw. das Wiederherstellungsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau mitgeteilt.
Lausanne, 18. Oktober 2024
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Zingg