Divorce Provisional Measures Appeal Dismissed as Untimely
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a legal dispute regarding precautionary measures in the context of a divorce proceeding. The appellant sought to challenge a decision made by a lower court, which had denied their request for provisional measures in a divorce case. The appeal to the Federal Tribunal was filed after the time limit for submission expired, leading to a ruling that dismissed the appeal as inadmissible due to its untimeliness. Additionally, the request for legal aid to cover court costs was denied based on the perceived lack of prospects for success in the appeal. Consequently, the appellant was ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 46 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 98 BGG, Art. 46 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Divorce Provisional Measures Appeal Dismissed as Untimely: The appellant sought to challenge a decision made by a lower court, which had denied their request for provisional measures in a divorce case. The appeal to the Federal Tribunal was filed after the time limit for submission expired, leading to a ruling that dismissed the appeal as inadmissible due to its untimeliness. Additionally, the request for legal aid to cover court costs was denied based on the perceived lack of prospects for success in the appeal. Consequently, the appellant was ordered to bear the court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not admitted (nicht eingetreten) through the simplified procedure.
The request for free legal aid was denied because the appeal was hopeless.
The losing appellant was ordered to pay the court costs.
This provision defines the type of appeal filed, upon which the decision to not enter refers.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_691/2014
Urteil vom 12. September 2014
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Mauro G. Mora,
Beschwerdeführer,
gegen
Y.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Armin Neiger,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Vorsorgliche Massnahmen (Ehescheidung),
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss und das Urteil vom 14. Juli 2014 des Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss und das Urteil vom 14. Juli 2014 des Obergerichts des Kantons Zürich, das eine Berufung des Beschwerdeführers gegen die erstinstanzliche Abweisung seines vorsorglichen Massnahmegesuchs abgewiesen und die erstinstanzliche Verfügung bestätigt hat,
in das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren,
in Erwägung,
dass Beschwerden nach Art. 72 ff. BGG innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben sind (Art. 100 Abs. 1, 48 Abs. 1 BGG),
dass der Friststillstand gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG in Fällen wie dem vorliegenden, wo sich die Beschwerde gegen einen im Rahmen eines Verfahrens betreffend vorsorgliche Massnahmen ergangenen Entscheid und damit gegen einen Entscheid im Sinne von Art. 98 BGG richtet, kraft der ausdrücklichen Vorschrift des Art. 46 Abs. 2 BGG nicht gilt,
dass der Beschluss und das Urteil des Obergerichts vom 14. Juli 2014 dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers am 16. Juli 2014 eröffnet worden sind,
dass der Beschwerdeführer die Beschwerde an das Bundesgericht erst am 11. September 2014 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist der Post übergeben hat,
dass sich somit die Beschwerde als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht gewährt werden kann ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. September 2014
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann