Divorce Cost Advance Challenge and Withdrawal of Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a legal dispute in which an individual, represented by a lawyer, appealed against a decision by the Bernese cantonal court that required a cost advance of CHF 37,600 for a pending divorce proceeding. The appellant sought to reduce this cost advance to CHF 1,000, or alternatively a maximum of CHF 6,000. During the proceedings, the court reconsidered and lowered the cost advance to CHF 15,000. Subsequently, the appellant withdrew the appeal and requested that court costs not be imposed. The other party in the proceedings submitted a response but chose not to make any specific claims or provide a substantive argument regarding the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 32 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 71 BGG, Art. 72 BZP, Art. 68 Abs. 2 BGG; Divorce Cost Advance Challenge and Withdrawal of Appeal: The appellant sought to reduce this cost advance to CHF 1,000, or alternatively a maximum of CHF 6,000. During the proceedings, the court reconsidered and lowered the cost advance to CHF 15,000. Subsequently, the appellant withdrew the appeal and requested that court costs not be imposed. The other party in the proceedings submitted a response but chose not to make any specific claims or provide a substantive argument regarding the appeal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as the basis for dismissing the appeal proceedings due to withdrawal by the appellant.
Cited for the imposition of court costs on the appellant following the withdrawal.
Cited to order the appellant to compensate the opposing party for the opinion submitted (Vernehmlassung).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_687/2024
Verfügung vom 14. November 2024
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwältin Maria Clodi,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Bern, 1. Zivilkammer, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern,
Beschwerdegegner
B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Oliver Köhli,
Verfahrensbeteiligte.
Gegenstand
Kostenvorschuss (Ehescheidung),
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, 1. Zivilkammer, vom 27. August 2024 (ZK 4 345).
Nach Einsicht
in die Verfügung des Obergerichtes des Kantons Bern vom 27. August 2024, in welcher vom Beschwerdeführer für das Berufungsverfahren in der hängigen Scheidungssache ein Kostenvorschuss von Fr. 37'600.-- einverlangt wurde,
in die hiergegen erhobene Beschwerde vom 7. Oktober 2024, mit welcher die Aufhebung dieser Verfügung und ein Prozesskostenvorschuss für das Berufungsverfahren von Fr. 1'000.--, eventualiter von höchstens Fr. 6'000.-- anbegehrt wurde,
in das vernehmlassungsweise eingereichte Schreiben der Gegenpartei vom 30. Oktober 2024, mit welchem explizit auf Anträge und eine inhaltliche Stellungnahme verzichtet wurde,
in den (vor dem Hintergrund der mit obergerichtlicher Verfügung vom 18. Oktober 2024 wiedererwägungsweise erfolgten Herabsetzung des Kostenvorschusses auf Fr. 15'000.--) am 8. November 2024 erklärten und mit der Bitte um Verzicht auf die Erhebung von Gerichtskosten verbundenen Beschwerderückzug,
in Erwägung,
dass das Beschwerdeverfahren 5A_687/2024 zufolge Beschwerderückzuges durch den Abteilungspräsidenten abzuschreiben ist ( Art. 32 Abs. 2 BGG ),
dass die bislang angefallenen Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art 66 Abs. 1 BGG ), da es nicht um eine Gegenstandslosigkeit geht, bei welcher die Kosten nach der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes zu verteilen sind ( Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP ), und der Beschwerdeführer im Übrigen eine Festsetzung des Kostenvorschusses auf Fr. 1'000.--, eventualiter maximal Fr. 6'000.-- gefordert hat,
dass der Beschwerdeführer ausserdem die Gegenpartei des kantonalen Verfahrens und vorliegend Verfahrensbeteiligte für die Vernehmlassung bzw. das Schreiben vom 30. Oktober 2024 zu entschädigen hat ( Art. 68 Abs. 2 BGG ),
verfügt der Präsident:
1. Das Beschwerdeverfahren 5A_687/2024 wird zufolge Rückzuges abgeschrieben.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Der Beschwerdeführer hat die Verfahrensbeteiligte mit Fr. 250.-- zu entschädigen.
4. Diese Verfügung wird den Parteien und der Verfahrensbeteiligten mitgeteilt.
Lausanne, 14. November 2024
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli