Appeal Against Expired Involuntary Psychiatric Evaluation and Damages Claim Dismissed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA person filed a complaint against a decision by a Child and Adult Protection Authority (KESB) in Switzerland, which had ordered their temporary placement for assessment in a clinic. This decision was upheld by the Cantonal Court of Bern. The complainant sought to overturn the court's ruling, annul the placement, impose costs on the KESB and the clinic, and sought damages of CHF 80,000. They asserted that the diagnoses were entirely incorrect. The complaint was subsequently brought before the Swiss Federal Tribunal, where the complainant failed to address the reasoning of the Cantonal Court and instead focused on their personal and professional background, military service, investments, and the circumstances of the placement.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 76 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 454 Abs. 1 ZGB, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Appeal Against Expired Involuntary Psychiatric Evaluation and Damages Claim Dismissed: This decision was upheld by the Cantonal Court of Bern. The complainant sought to overturn the court's ruling, annul the placement, impose costs on the KESB and the clinic, and sought damages of CHF 80,000. They asserted that the diagnoses were entirely incorrect. The complaint was subsequently brought before the Swiss Federal Tribunal, where the complainant failed to address the reasoning of the Cantonal Court and instead focused on their personal and professional background, military service, investments, and the circumstances of the placement.
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KI-generiertThe appeal was dismissed by simplified procedure based on these provisions.
The court ordered the appellant to bear the court costs.
Cited in the reasoning to establish the lack of a substantial interest required for the appeal, directly justifying the non-admission in the final order 1.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_685/2021
Urteil vom 30. August 2021
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde
Mittelland Süd,
Tägermattstrasse 1, 3110 Münsingen.
Gegenstand
Einweisung zur Begutachtung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 3. August 2021 (KES 21 585).
Sachverhalt:
Die KESB Mittelland Süd wies A.________ mit Entscheid vom 16. Juli 2021 zur stationären Begutachtung in die Klinik B.________ ein, dies befristet bis am 20. August 2021. Mit Entscheid vom 3. August 2021 wies das Obergericht die hiergegen erhobene Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Dagegen hat A.________ am 26. August 2021 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht mit den Begehren um Aufhebung des obergerichtlichen Entscheides, um Nichtigerklärung der Einweisung, um Kostenauflage an die KESB und die Klinik B.________ sowie um deren Verurteilung zu Fr. 80'000.--.
Erwägungen:
1. Die angefochtene fürsorgerische Unterbringung war bis zum 20. August 2021 befristet. Damit fehlt es dem Beschwerdeführer an einem schutzwürdigen Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheides ( Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG ), denn dieses muss auch im Zeitpunkt des bundesgerichtlichen Urteils noch vorhanden sein ( BGE 143 III 578 E. 3.2.2.2 S. 587). Dass die Voraussetzungen für ein ausnahmsweise genügendes virtuelles Interesse gegeben wären ( BGE 140 III 92 E. 1.1 S. 94), wird nicht geltend gemacht. Insbesondere kann nicht im Rahmen einer Beschwerde vor Bundesgericht Schadenersatz verlangt werden, sondern wäre beim zuständigen Gericht eine Klage gemäss Art. 454 Abs. 1 ZGB einzureichen. Auf die Beschwerde ist folglich nicht einzutreten.
2. Ohnehin würde die Beschwerde inhaltlich den Begründungsanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügen. Der Beschwerdeführer setzt sich nicht ansatzweise mit den ausführlichen Erwägungen des Obergerichts auseinander ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368), sondern er beschränkt sich auf eine Schilderung seiner beruflichen und militärischen Laufbahn, seiner Investitionen und weiterer Episoden aus seinem Leben sowie des Ablaufes der Einweisung zur Begutachtung. Dies wird verbunden mit der abstrakten Behauptung, alle Diagnosen seien eklatant falsch.
3. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten.
4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Mittelland Süd und dem Obergericht des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. August 2021
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli