Swiss Cantonal Custody Order Appeal Dismissed as Untimely
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute regarding provisional measures related to the modification of a foreign divorce judgment. The matter was brought before the Swiss Federal Tribunal following an appeal against a decision by the Zurich Cantonal Court, which had placed the parties' children under the mother's custody during the modification proceedings. Additionally, the court ordered the appellant to return a specific child to Switzerland by a set deadline. The appellant later submitted his appeal after the statutory deadline, leading to the determination that the late submission rendered the appeal inadmissible. Consequently, it was ruled that no further proceedings would occur regarding this appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 46 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 98 BGG, Art. 46 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Swiss Cantonal Custody Order Appeal Dismissed as Untimely: The matter was brought before the Swiss Federal Tribunal following an appeal against a decision by the Zurich Cantonal Court, which had placed the parties' children under the mother's custody during the modification proceedings. Additionally, the court ordered the appellant to return a specific child to Switzerland by a set deadline. The appellant later submitted his appeal after the statutory deadline, leading to the determination that the late submission rendered the appeal inadmissible. Consequently, it was ruled that no further proceedings would occur regarding this appeal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertUsed to declare that the appeal cannot be entertained due to being untimely (obvious inadmissibility for procedural reasons).
Used to impose court costs on the appellant because the appeal was unsuccessful.
Cited in the dispositive as the basis for the appeal to which the Tribunal decided not to enter upon.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_682/2013
Urteil vom 19. September 2013
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Flurin Turnes,
Beschwerdeführer,
gegen
Y.________,
vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Heidi Frick-Moccetti,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Vorsorgliche Massnahmen (Abänderung eines ausländischen Scheidungsurteils),
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 9. August 2013 des Obergerichts des Kantons Zürich (I. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 9. August 2013 des Obergerichts des Kantons Zürich, das (in Abweisung einer Berufung des Beschwerdeführers gegen einen vorsorglichen Massnahmeentscheid des Bezirksgerichts Zürich vom 20. Juli 2012) die gemeinsamen Kinder der Parteien für die Dauer des Abänderungsverfahrens betreffend Scheidungsurteil unter die mütterliche Obhut gestellt und dem Beschwerdeführer unter Strafandrohung befohlen hat, das Kind Z.________ bis spätestens am 31. August 2013 in die Schweiz zu bringen,
in Erwägung,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben ist (Art. 100 Abs. 1, 48 Abs. 1 BGG),
dass der Friststillstand gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG in Fällen wie dem vorliegenden, wo sich die Beschwerde gegen einen im Rahmen eines Verfahrens betreffend vorsorgliche Massnahmen ergangenen Entscheid und damit gegen einen Entscheid im Sinne von Art. 98 BGG richtet, kraft der ausdrücklichen Vorschrift des Art. 46 Abs. 2 BGG nicht gilt,
dass das Urteil des Obergerichts vom 9. August 2013 gemäss Bestätigung der Post dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers am 14. August 2013 eröffnet worden ist,
dass der Beschwerdeführer die Beschwerde an das Bundesgericht erst am 16. September 2013 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist (Freitag, den 13. September 2013) der Post übergeben hat,
dass sich somit die Beschwerde als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass mit dem Beschwerdeentscheid das Gesuch des Beschwerdeführers um aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. September 2013
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann