Parents v. Child and Adult Protection Authority on Suspension of Supervised Visitation Rights
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a married couple, who are the jointly responsible parents of two children born in 2021 and 2022, both of whom have been placed in foster care. On July 9, 2024, the Child and Adult Protection Authority (KESB) of the City of Lucerne provisionally suspended the parents' supervised visitation rights until a principal decision is made. This decision was communicated to the parents on July 16, 2024. The parents filed a complaint against this interim order with the Cantonal Court of Lucerne, but the court did not admit the complaint due to it being submitted after the ten-day appeal period had expired. Consequently, the parents appealed to the Swiss Federal Tribunal on September 26, 2024.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 307 Abs. 3 ZGB, Art. 90 BGG, Art. 98 BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Parents v. Child and Adult Protection Authority on Suspension of Supervised Visitation Rights: On July 9, 2024, the Child and Adult Protection Authority (KESB) of the City of Lucerne provisionally suspended the parents' supervised visitation rights until a principal decision is made. This decision was communicated to the parents on July 16, 2024. The parents filed a complaint against this interim order with the Cantonal Court of Lucerne, but the court did not admit the complaint due to it being submitted after the ten-day appeal period had expired. Consequently, the parents appealed to the Swiss Federal Tribunal on September 26, 2024.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to declare that the appeal could not be entertained because it was obviously insufficiently reasoned, leading to a decision by the President in simplified procedure.
Used to waive the collection of court fees given the specific circumstances of the case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_668/2024
Urteil vom 8. Oktober 2024
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
1. A.________,
2. B.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Stadt Luzern, Pilatusstrasse 22, 6003 Luzern.
Gegenstand
Sistierung des persönlichen Verkehrs,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 2. Abteilung, vom 29. August 2024 (3H 24 72).
Sachverhalt:
Die Beschwerdeführer sind die verheirateten und gemeinsam sorgeberechtigten Eltern von zwei Kindern mit Jahrgängen 2021 und 2022, welche fremdplatziert sind.
Mit vorsorglichem Entscheid vom 9. Juli 2024 sistierte die KESB der Stadt Luzern einstweilig bis zum Vorliegen des Hauptentscheides das begleitete Besuchsrecht der Beschwerdeführer, unter Erteilung einer Weisung nach Art. 307 Abs. 3 ZGB . Dieser wurde den Beschwerdeführern am 16. Juli 2024 zugestellt.
Mit Entscheid vom 29. August 2024 trat das Kantonsgericht Luzern auf die hiergegen erhobene und am 30. Juli 2024 der Post übergebene Beschwerde zufolge Ablaufes der zehntägigen Beschwerdefrist nicht ein.
Mit Eingabe vom 26. September 2024 wenden sich die Beschwerdeführer an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1. Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Nichteintretensentscheid betreffend vorsorglicher Sistierung des Besuchsrechts. Die Beschwerde in Zivilsachen steht offen (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG ), aber es kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 98 BGG ). Zudem ist der mögliche Anfechtungsgegenstand auf die Frage beschränkt, ob das Kantonsgericht zu Recht auf die Beschwerde gegen den KESB-Entscheid nicht eingetreten ist ( BGE 135 II 38 E. 1.2; 139 II 233 E. 3.2). Diesbezüglich hat die Beschwerde auch ein Rechtsbegehren zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ).
2. Der Beschwerde lässt sich höchstens sinngemäss ein Anfechtungswille entnehmen. Sie enthält kein Rechtsbegehren und ein Zusammenhang zwischen den weitschweifigen Ausführungen und dem möglichen Anfechtungsthema ist nicht auszumachen. Geschweige denn werden Verfassungsrügen erhoben.
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
4. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern, der KESB Stadt Luzern und dem Kantonsgericht Luzern, 2. Abteilung, mitgeteilt.
Lausanne, 8. Oktober 2024
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli