Debtor's Appeal Dismissed for Non-Payment of Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a debtor who filed a complaint against the Betreibungsamt Emmental-Oberaargau's calculation of his garnished income and determination of his subsistence level after his income was seized on May 9, 2018. The initial calculation and subsequent revision set the garnishable amount at CHF 450 per month. The debtor, on behalf of himself and his wife, contested this decision by filing an appeal with the Obergericht of the Canton of Bern, which was subsequently dismissed on August 2, 2018. The debtor and his wife then appealed this decision to the Swiss Federal Tribunal. However, they failed to pay the required court fee advance within the extensions provided, leading to the non-consideration of their appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 al. 1 lit. a BGG, Art. 66 al. 1 BGG; Debtor's Appeal Dismissed for Non-Payment of Cost Advance: The initial calculation and subsequent revision set the garnishable amount at CHF 450 per month. The debtor, on behalf of himself and his wife, contested this decision by filing an appeal with the Obergericht of the Canton of Bern, which was subsequently dismissed on August 2, 2018. The debtor and his wife then appealed this decision to the Swiss Federal Tribunal. However, they failed to pay the required court fee advance within the extensions provided, leading to the non-consideration of their appeal.
Schlagwörter
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KI-generiertBasis for the decision not to enter into the appeal due to non-payment of the cost deposit.
Cited in the reasoning as the sanction for the non-payment of the cost deposit, leading to the non-admission of the appeal.
Rule applied for allocating the court costs to the appellants (as they lost the case).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_666/2018
Urteil vom 20. November 2018
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
1. A.________,
2. B.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Betreibungsamt Emmental-Oberaargau.
Gegenstand
Einkommenspfändung; Existenzminimum,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen, vom 2. August 2018 (ABS 18 230).
Erwägungen:
1. In der Pfändungsgruppe Nr. xxx vollzog das Betreibungsamt Emmental-Oberaargau, Dienststelle Emmental, gegen den Schuldner A.________ (Beschwerdeführer 1) am 9. Mai 2018 die Einkommenspfändung. Am 22. Mai 2018 wurde sein Existenzminimum berechnet. Am 30. Mai 2018 revidierte das Betreibungsamt die Existenzminimumsberechnung und setzte die pfändbare Lohnquote auf Fr. 450.-- pro Monat fest. Dagegen erhob der Beschwerdeführer 1 in seinem und im Namen seiner Ehefrau (Beschwerdeführerin 2) am 13. Juni 2018 (Postaufgabe) Beschwerde an das Obergericht des Kantons Bern. Aufforderungsgemäss unterzeichnete die Beschwerdeführerin 2 die Beschwerde selber. Mit Entscheid vom 2. August 2018 wies das Obergericht die Beschwerde ab.
Dagegen haben die Beschwerdeführer am 16. August 2018 (Postaufgabe) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Mit Verfügung vom 17. August 2018 hat das Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- eingefordert. Die Verfügung ist von den Beschwerdeführern auf der Post nicht abgeholt worden. Mit Verfügungen vom 5. September bzw. 5. Oktober 2018 sind dem Beschwerdeführer 1 bzw. der Beschwerdeführerin 2 Nachfristen (bis 20. September bzw. 18. Oktober 2018) zur Leistung des Kostenvorschusses angesetzt worden (unter Androhung des Nichteintretens auf die Beschwerde bei nicht rechtzeitiger Zahlung; Art. 62 Abs. 3 BGG ). Die Beschwerdeführer haben den Kostenvorschuss binnen der Nachfrist nicht geleistet.
Androhungsgemäss ist demnach gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG durch das präsidierende Mitglied der Abteilung auf die Beschwerde nicht einzutreten.
2. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tragen die Beschwerdeführer die reduzierten Gerichtskosten unter solidarischer Haftung ( Art. 66 Abs. 1 und Abs. 5 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 250.-- werden den Beschwerdeführern auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Bern, Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. November 2018
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Zingg