Federal Supreme Court Refuses Appeal on Compulsory Assisted Placement Due to Insufficient Legal Argumentation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertFederal Supreme Court Refuses Appeal on Compulsory Assisted Placement Due to Insufficient Legal Argumentation The Federal Supreme Court refused to hear an appeal regarding the extension of a compulsory placement for assisted personal care, originally initiated following an application by the clinic where the individual was housed due to self-endangering behavior. The local authorities and the Cantonal High Court had approved the extension, detailed the weakness and self-endangering behavior, the necessity of the placement, and the suitability of the clinic based on an expert report. The Federal Court decided not to enter into the merits of the appeal because the appellant failed to meet the procedural requirement of providing a reasoned legal argument (Art. 42 para. 2 BGG) that substantively engaged with the lower court's reasoning, only stating he had no illness and the High Court decision was unhelpful.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Refuses Appeal on Compulsory Assisted Placement Due to Insufficient Legal Argumentation: The local authorities and the Cantonal High Court had approved the extension, detailed the weakness and self-endangering behavior, the necessity of the placement, and the suitability of the clinic based on an expert report. The Federal Court decided not to enter into the merits of the appeal because the appellant failed to meet the procedural requirement of providing a reasoned legal argument (Art. 42 para. 2 BGG) that substantively engaged with the lower court's reasoning, only stating he had no illness and the High Court decision was unhelpful.
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KI-generiertThe appeal was dismissed without entering into the merits because it was obviously not sufficiently substantiated, decided under the simplified procedure.
The court decided to waive the collection of court fees due to the specific circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_665/2025
Urteil vom 21. August 2025
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Bovey, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
*gegen*
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde
Nordbünden,
Gäuggelistrasse 1, 7000 Chur.
Gegenstand
Verlängerung der fürsorgerischen Unterbringung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Graubünden, Erste zivilrechtliche Kammer, vom 11. August 2025 (ZR1 25 93).
Sachverhalt:
Der Beschwerdeführer wurde von der KESB Nordbünden mit Entscheid vom 12. Februar 2025 in der Klinik B.________ fürsorgerisch untergebracht, nachdem er dort bereits am 8. Januar 2025 ärztlich eingewiesen worden war.
Mit Antrag vom 3. Juli 2025 ersuchte die Klinik um Verlängerung der fürsorgerischen Unterbringung. Mit Entscheid vom 21. Juli 2025 verlängerte die KESB Nordbünden die Unterbringung zur Behandlung und persönlichen Betreuung, unter Übertragung der Entlassungskompetenz an die Klinik.
Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Graubünden mit Entscheid vom 11. August 2025 ab.
Mit Eingabe vom 15. August 2025 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (
Art. 42 Abs. 2 BGG
), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (
BGE 140 III 115
E. 2;
142 III 364
E. 2.4).
2. Im angefochtenen Entscheid wird der Schwächezustand sowie das selbstgefährdende Verhalten, die Erforderlichkeit der Fortsetzung der Unterbringung und die Eignung der Klinik unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich behandelt. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Er hält einzig fest, er habe keine Krankheiten und das Obergericht habe ihm nicht weitergeholfen. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz mit dem abweisenden angefochtenen Entscheid Recht verletzt hätte.
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
).
4. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (
Art. 66 Abs. 1 BGG
).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Nordbünden und dem Obergericht des Kantons Graubünden, Erste zivilrechtliche Kammer, mitgeteilt.
Lausanne, 21. August 2025
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Bovey
Der Gerichtsschreiber: Möckli