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5A_655/2015 KI-generiert

Appeal Inadmissible Against Remand Decision in Aftercare Modification Case

Geschäftsnummer 5A_655/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involved a complaint concerning the modification of outpatient aftercare, which was initially rejected by a family court. The appellant challenged this decision, leading to a partial acceptance of their appeal by an administrative court that overturned the original ruling and referred the matter back for re-evaluation. The subsequent appeal to the higher court focused on the legality of the administrative court's decision, specifically questioning whether it imposed a non-reparable legal disadvantage or whether it could prevent significant time and costs in a potential extensive evidentiary process. Ultimately, the appeal was deemed inadmissible due to insufficient grounds for contesting the intermediate decision.

Legislator-Regeste

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Art. 437 ZGB, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissible Against Remand Decision in Aftercare Modification Case: The appellant challenged this decision, leading to a partial acceptance of their appeal by an administrative court that overturned the original ruling and referred the matter back for re-evaluation. The subsequent appeal to the higher court focused on the legality of the administrative court's decision, specifically questioning whether it imposed a non-reparable legal disadvantage or whether it could prevent significant time and costs in a potential extensive evidentiary process. Ultimately, the appeal was deemed inadmissible due to insufficient grounds for contesting the intermediate decision.

Schlagwörter

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Zwischenentscheid Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids nicht wiedergutzumachender Nachteil Zivilurteil Leitverfahren Abänderung des Besuchsrechts

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to rule that the appeal cannot be entertained due to the lack of demonstrable prerequisites for the independent appealability of the interlocutory decision.

Art. 93 Abs. 1 BGG

Cited as the basis for the interlocutory nature of the decision being appealed (a decision remitting the case).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_655/2015

Urteil vom 27. August 2015

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Bezirksgericht Lenzburg, Abteilung Familiengericht.

Gegenstand

Abänderung der ambulanten Nachbetreuung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 9. Juli 2015 des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau (1. Kammer).

Nach Einsicht

in die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 9. Juli 2015 des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, das in teilweiser Gutheissung einer Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die Abweisung seines Antrags auf Abänderung der ambulanten Nachbetreuung ( Art. 437 ZGB ) durch das Familiengericht Lenzburg dessen Entscheid aufgehoben und die Angelegenheit zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen hat,

in Erwägung,

dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG einen Rückweisungsentscheid und damit einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG zum Gegenstand hat ( BGE 135 III 329 E. 1.2 S. 331),

dass Beschwerden nach Art. 72 ff. BGG gegen solche Entscheide nur zulässig sind, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur ( BGE 133 III 629 E. 2.3.1 S. 632) bewirken können ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder wenn die Beschwerdegutheissung sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass im vorliegenden Fall hinsichtlich Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG vom Beschwerdeführer (entgegen BGE 133 III loc. cit.) nicht dargetan wird, inwiefern ihm durch den Rückweisungsentscheid ein Nachteil drohen könnte, der sich im weiteren Verfahren durch einen für den Beschwerdeführer günstigen Endentscheid nicht mehr oder nicht mehr vollständig beheben liesse,

dass sodann hinsichtlich Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG vom Beschwerdeführer (entgegen BGE 133 III 629 E. 2.4.2 S. 633 f.) nicht dargetan wird, inwiefern ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erforderlich sein wird, das mit der Beschwerdegutheissung vermieden werden könnte,

dass somit auf die - mangels Darlegung der Voraussetzungen der selbständigen Anfechtbarkeit des Zwischenentscheids offensichtlich unzulässige - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,

dass im Übrigen die Beschwerde auch deshalb unzulässig wäre, weil sie den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG in keiner Weise entspricht,

dass keine Gerichtskosten zu erheben sind,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Familiengericht Lenzburg und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. August 2015

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Füllemann