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5A_644/2019 KI-generiert

Federal Supreme Court Declines to Treat "Request for Discharge" as Formal Appeal

Geschäftsnummer 5A_644/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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On July 31, 2019, a psychiatrist ordered the involuntary commitment of an individual, referred to as A.________, to the Littenheid Clinic. A subsequent appeal against this decision was dismissed by the Administrative Court of the Canton of Schwyz on August 12, 2019, a decision which was verbally communicated during a hearing and faxed the following day. A.________ later submitted a release request addressed to the clinic's management and the relevant child and adult protection authority (KESB) on August 13, 2019. This submission was forwarded to the Federal Supreme Court as it was unclear whether it was intended as an appeal against the administrative court's decision. However, the submission lacked proper legal reasoning and was titled as a request for "immediate release", indicating it was not a formal appeal to the court. Subsequently, the Federal Supreme Court decided not to proceed with it as such and returned it to the Administrative Court of the Canton of Schwyz.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Declines to Treat "Request for Discharge" as Formal Appeal: A subsequent appeal against this decision was dismissed by the Administrative Court of the Canton of Schwyz on August 12, 2019, a decision which was verbally communicated during a hearing and faxed the following day. A.________ later submitted a release request addressed to the clinic's management and the relevant child and adult protection authority (KESB) on August 13, 2019. This submission was forwarded to the Federal Supreme Court as it was unclear whether it was intended as an appeal against the administrative court's decision. However, the submission lacked proper legal reasoning and was titled as a request for "immediate release", indicating it was not a formal appeal to the court. Subsequently, the Federal Supreme Court decided not to proceed with it as such and returned it to the Administrative Court of the Canton of Schwyz.

Schlagwörter

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Fehlen materieller Voraussetzungen Verwaltungsbeschwerde Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Rückzug des Rechtsbegehrens Entlastungsbeschluss Rückkehrwille

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used because the decision was rendered in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to rule that no court costs shall be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_644/2019

Urteil vom 21. August 2019

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

gegen

B.________,

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde

Ausserschwyz.

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Eingabe im Zusammenhang mit dem Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, Kammer IV, vom 12. August 2019 (IV 2019 28).

Sachverhalt:

Am 31. Juli 2019 ordnete die Psychiaterin B.________ für A.________ die fürsorgerische Unterbringung in der Klinik Littenheid an.

Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 12. August 2019 ab, was A.________ anlässlich der Verhandlung mündlich erläutert wurde; der schriftliche Entscheid wurde am 13. August 2019 gefaxt.

Am 13. August 2019 stellte A.________ ein Entlassungsgesuch "an die Anstaltsdirektion zu Handen der zuständigen KESB". Diese schickte das Gesuch an das Verwaltungsgericht, welches es mit Schreiben vom 19. August 2019, "um allen Eventualitäten gerecht zu werden", an das Bundesgericht weiterleitete, weil unklar sei, ob die Eingabe als Rechtsmittel gegen den verwaltungsgerichtlichen Entscheid vom 12. August 2019 entgegenzunehmen sei.

Erwägungen:

1. Der verwaltungsgerichtliche Entscheid vom 12. August 2019 hält in Ziff. 2 des Dispositivs fest, dass die ärztliche Leitung der Klinik befugt sei, die Entlassung anzuordnen, sobald die Voraussetzungen hierfür geschaffen seien und der Zustand dies erlaube, was voraussichtlich in längstens zwei Wochen der Fall sein werde. In der Rechtsmittelbelehrung wird nicht nur das Rechtsmittel an das Bundesgericht genannt, sondern es werden auch die Anforderungen an die Beschwerdeschrift dargestellt.

Die Eingabe vom 13. August 2019 ist nicht begründet; es liegen mithin keine Ausführungen vor, aus welchen sich die prozessuale Absicht von A.________ bzw. ein Beschwerdewille ergeben würde. Was die äussere Aufmachung der Eingabe anbelangt, ist sie mit "Entlassungsklage" überschrieben, "an die Anstaltsdirektion zu Handen der zuständigen KESB" adressiert und es wird "sofortige Entlassung" verlangt.

Vor diesem Hintergrund deutet nichts darauf hin, dass es sich um eine Beschwerde an das Bundesgericht handeln soll.

2. Soweit entgegen dem Gesagten dennoch von einer Beschwerde auszugehen wäre, so könnte darauf nicht eingetreten werden, weil die Eingabe entgegen der obligatorischen (und in der Rechtsmittelbelehrung erläuterten) Begründungspflicht von Art. 42 Abs. 2 BGG keinerlei Ausführungen enthält.

3. Dieses Urteil ergeht im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG .

4. Die Eingabe vom 13. August 2019 ist an das Verwaltungsgericht zurückzusenden.

5. Es werden keine Gerichtskosten erhoben ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Soweit eine Beschwerde erhoben worden sein sollte, wird darauf nicht eingetreten.

2. Die Eingabe vom 13. August 2019 wird an das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz zurückgesandt.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird A.________, der KESB Ausserschwyz und dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Kammer IV, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. August 2019

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli