Challenge to Distraint Notice Based on Debt Extinguishment Upheld by Procedural Grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute over a debt enforcement procedure initiated by a regional debt collection office, which issued a notification of seizure for a sum of CHF 78,871.45. The debtor contested this notification, claiming that the creditor's claim had largely been settled and that the amount specified was excessive. However, when he took the issue to the Cantonal Court of Bern, his complaint was not admitted. The court stated that the debtor's challenge was not against the actions of the debt collection office but rather the existence of the debt itself, which was not grounds for a complaint under Article 17 of the Swiss Debt Collection and Bankruptcy Act (SchKG). Instead, the debtor could potentially challenge the claim in a separate lawsuit according to Articles 85 and 85a SchKG. Unsatisfied with this decision, the debtor filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, which similarly focused on whether the cantonal court was correct in not admitting the debtor's complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 17 SchKG, Art. 85a SchKG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Challenge to Distraint Notice Based on Debt Extinguishment Upheld by Procedural Grounds: The debtor contested this notification, claiming that the creditor's claim had largely been settled and that the amount specified was excessive. However, when he took the issue to the Cantonal Court of Bern, his complaint was not admitted. The court stated that the debtor's challenge was not against the actions of the debt collection office but rather the existence of the debt itself, which was not grounds for a complaint under Article 17 of the Swiss Debt Collection and Bankruptcy Act (SchKG). Instead, the debtor could potentially challenge the claim in a separate lawsuit according to Articles 85 and 85a SchKG. Unsatisfied with this decision, the debtor filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, which similarly focused on whether the cantonal court was correct in not admitting the debtor's complaint.
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KI-generiertUsed to decide not to enter into the appeal because it lacked sufficient justification.
Used to order the appellant to bear the court costs because the appeal was dismissed.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_642/2022
Urteil vom 31. August 2022
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Betreibungsamt Oberland, Dienststelle Oberland Ost, Schloss 5, 3800 Interlaken.
Gegenstand
Pfändungsankündigung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen, vom 16. August 2022 (ABS 22 212).
Erwägungen:
1. Am 8. August 2022 erstellte das Betreibungsamt Oberland, Dienststelle Oberland Ost, die Pfändungsankündigung in der Pfändungsgruppe Nr. xxx. Dabei wurde ein zu bezahlender Betrag von Fr. 78'871.45 ausgewiesen.
Am 12. August 2022 (Postaufgabe) erhob der Schuldner (Beschwerdeführer) Beschwerde beim Obergericht des Kantons Bern. Mit Entscheid vom 16. August 2022 trat das Obergericht auf die Beschwerde nicht ein. Das Obergericht erwog, der Beschwerdeführer rüge keine Amtshandlung des Betreibungsamtes, sondern mache sinngemäss geltend, der Anspruch der Gläubigerin sei infolge Erfüllung grösstenteils erloschen, weshalb die in der Pfändungsankündigung ausgewiesene Summe zu hoch sei. Dieser Einwand richte sich - so das Obergericht - gegen den Bestand der Forderung, wofür das Beschwerdeverfahren nach Art. 17 SchKG nicht zur Verfügung stehe. Einwendungen gegen den Bestand der Forderung könne der Beschwerdeführer unter Umständen auf dem Klageweg geltend machen (Art. 85 bzw. Art. 85a SchKG ).
Gegen diesen Entscheid hat der Beschwerdeführer am 25. August 2022 (Poststempel) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Am 30. August 2022 hat er die Beschwerde ergänzt. Am 31. August 2022 hat er dem Bundesgericht eine weitere Eingabe überbracht.
2. Angefochten ist ein Nichteintretensentscheid. Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens ist demnach einzig, ob das Obergericht zu Recht auf die kantonale Beschwerde nicht eingetreten ist. Diesbezüglich hat die Beschwerde an das Bundesgericht eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), in der in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen aufzuzeigen ist, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll ( BGE 140 III 86 E. 2; 140 III 115 E. 2). Eine solche Darlegung fehlt. Stattdessen wiederholt der Beschwerdeführer bloss, die Schulden seien bezahlt und die Alimentenschulden stimmten nicht.
Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Bern, Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen, mitgeteilt.
Lausanne, 31. August 2022
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Zingg