Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_641/2014 KI-generiert

Petitioner's Challenge to Procedural Order Regarding Adult Protection Measures Inadmissible

Geschäftsnummer 5A_641/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed a complaint concerning the measures taken by their advisor under adult protection law, appealing against a decision made by a higher court regarding the oversight of these measures. The appeal sought to challenge the court's directive that required preliminary feedback from a family court regarding the individual’s complaints. The reviewing tribunal found the complaint inadmissible, primarily due to the lack of evidence showing that the request for a response from the family court would cause the individual an irreparable legal disadvantage. Additionally, the appeal failed to meet specific procedural requirements for justification, leading to a decision not to proceed further with the case.

Legislator-Regeste

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Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 72 ff. BGG; Petitioner's Challenge to Procedural Order Regarding Adult Protection Measures Inadmissible: The appeal sought to challenge the court's directive that required preliminary feedback from a family court regarding the individual’s complaints. The reviewing tribunal found the complaint inadmissible, primarily due to the lack of evidence showing that the request for a response from the family court would cause the individual an irreparable legal disadvantage. Additionally, the appeal failed to meet specific procedural requirements for justification, leading to a decision not to proceed further with the case.

Schlagwörter

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Verfahrensrügen Erwachsenenschutzverfahren Prozesshandlung Beschwerdelegitimation Petitionsrecht Kollokationsklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to declare that the appeal cannot be entertained due to the non-admissibility of the appeal against the interlocutory decision.

Art. 72 ff. BGG

The procedural basis under which the filing was submitted and ultimately declared inadmissible.

Art. 93 Abs. 1 BGG

Cited as the basis for the interlocutory nature of the decision being appealed against.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_641/2014

Urteil vom 20. August 2014

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Bezirksgericht Y.________ als Familiengericht .

Gegenstand

Aufsichtsbeschwerde (Erwachsenenschutzrechtliche Massnahmen),

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 16. Juli 2014 des Obergerichts des Kantons Aargau (Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz).

Nach Einsicht

in die (als Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG entgegengenommene) Eingabe gegen die Verfügung vom 16. Juli 2014 des Obergerichts des Kantons Aargau, das Eingaben des Beschwerdeführers (betreffend Beanstandung der Massnahmen seines Beirates sowie Überprüfung von erwachsenenschutzrechtlichen Massnahmen und deren Umwandlung ins neue Recht) dem Bezirksgericht Y.________ als Familiengericht übermittelt und dieses zur Stellungnahme innert 10 Tagen aufgefordert hat,

in Erwägung,

dass sich die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen eine prozessleitende Verfügung und damit gegen einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG richtet,

dass Beschwerden gegen solche Entscheide (vom hier nicht gegebenen Fall des Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG abgesehen) nur zulässig sind, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur ( BGE 133 III 629 E. 2.3.1 S. 632) bewirken können ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ),

dass im vorliegenden Fall vom Beschwerdeführer (entgegen BGE 133 III loc.cit.) nicht dargetan wird, inwiefern ihm durch die Aufforderung an das Bezirksgericht Y.________ zur Stellungnahme zu seinen Eingabenein Nachteil drohen könnte, der sich im weiteren Verfahren nicht mehr oder nicht mehr vollständig beheben liesse,

dass somit auf die - mangels Darlegung der Voraussetzungen der selbstständigen Anfechtbarkeit des Zwischenentscheids offensichtlich unzulässige - Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,

dass im Übrigen die Beschwerde auch deshalb unzulässig wäre, weil sie den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG nicht entspricht,

dass keine Gerichtskosten erhoben werden,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Bezirksgericht Y.________ und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. August 2014

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Füllemann