Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_64/2019 KI-generiert

Denial of Legal Aid and Advance on Costs Order

Geschäftsnummer 5A_64/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appellant disputing a decision from the Obergericht des Kantons Bern regarding the requirement to pay an advance on costs related to a divorce proceeding. The appellant had previously been denied free legal aid and consequently was instructed by the court to pay the advance within a ten-day period. In his appeal to the Swiss Federal Tribunal, the appellant argued against the legitimacy of the requirement, citing concerns about the neutrality and capability of the judge involved in issuing the order. Additionally, the appellant requested disciplinary measures against the judge, although the Federal Tribunal clarified that it lacks authority to discipline cantonal judges. The tribunal ultimately declined to consider the appeal due to inadequate justification on the claims about the judge's bias.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Denial of Legal Aid and Advance on Costs Order: The appellant had previously been denied free legal aid and consequently was instructed by the court to pay the advance within a ten-day period. In his appeal to the Swiss Federal Tribunal, the appellant argued against the legitimacy of the requirement, citing concerns about the neutrality and capability of the judge involved in issuing the order. Additionally, the appellant requested disciplinary measures against the judge, although the Federal Tribunal clarified that it lacks authority to discipline cantonal judges. The tribunal ultimately declined to consider the appeal due to inadequate justification on the claims about the judge's bias.

Schlagwörter

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Kostenvorschuss (Ehescheidung) Kostenvorschuss Zahlungsbefehl unentgeltliche Rechtspflege ungenügende Rechtsschrift Disziplinarbehörde Nichtanhandnahmeverfügung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was declared inadmissible via a presidential decision under this procedural provision.

Art. 42 Abs. 2 BGG

The failure to meet the reasoning requirement (Begründungserfordernis) concerning the challenge of bias was applied.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court costs were imposed on the appellant according to this provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_64/2019

Urteil vom 24. Januar 2019

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Bern, 2. Zivilkammer,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Kostenvorschuss (Ehescheidung),

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, vom 3. Januar 2019 (ZK 18 557, ZK 18 558).

Sachverhalt:

Für die Vorgeschichte kann auf das Urteil 5A_29/2019 vom 11. Januar 2019 betreffend Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege und Ausstand des obergerichtlichen Instruktionsrichters im Ehescheidungsverfahren verwiesen werden.

Als Folge der Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege setzte der obergerichtliche Instruktionsrichter dem rubrizierten Beschwerdeführer mit Verfügung vom 3. Januar 2019 eine zehntägige Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses.

Dagegen hat dieser am 22. Januar 2019 wiederum eine Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht.

Erwägungen:

1. Der Beschwerdeführer scheint sich letztlich nicht (mehr) gegen den Kostenvorschuss als solchen zu richten, sondern er macht vielmehr geltend, dieser dürfe nur durch einen fähigen und neutralen Oberrichter verfügt werden; ferner wird sinngemäss dessen Sanktionierung verlangt, soweit das Bundesgericht hierzu in der Lage und kompetent sei.

2. Dem Bundesgericht steht keinerlei Disziplinargewalt über kantonale Richter zu. Auf entsprechende Anliegen kann von vornherein nicht eingetreten werden.

3. Inwiefern der Instruktionsrichter im obergerichtlichen Verfahren befangen sein soll, wird nicht ansatzweise dargetan, weshalb die Beschwerde insoweit am Begründungserfordernis scheitert ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).

4. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde mit Präsidialentscheid im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.

5. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. Januar 2019

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli