Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_636/2022 KI-generiert

Appeal Dismissed for Inadequate Legal Grounds in Guardianship Case

Geschäftsnummer 5A_636/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal by an individual against the decision of the Child and Adult Protection Authority (KESB) of the Meilen district, which established a guardianship for representation and asset management over her assets in areas such as health, housing, and financial matters. The initial decision was made on May 7, 2021, and following further investigations per the direction of the Meilen district council, a second decision was made on March 11, 2022. This was contested, but appeals to both the district council and the Zurich Cantonal Court were dismissed. The appellant claimed that the KESB was attempting to wrongfully seize her self-earned money, which she had saved from past investments, and argued for the funds to remain inaccessible to the KESB. Despite her submissions and grievances to the Obergericht, the case was referred to the Swiss Federal Tribunal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Inadequate Legal Grounds in Guardianship Case: The initial decision was made on May 7, 2021, and following further investigations per the direction of the Meilen district council, a second decision was made on March 11, 2022. This was contested, but appeals to both the district council and the Zurich Cantonal Court were dismissed. The appellant claimed that the KESB was attempting to wrongfully seize her self-earned money, which she had saved from past investments, and argued for the funds to remain inaccessible to the KESB. Despite her submissions and grievances to the Obergericht, the case was referred to the Swiss Federal Tribunal.

Schlagwörter

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Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft vormundschaftliche Angelegenheit Zulässige Gründe gesetzliche Vertretung Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Wohnungsrecht Verwaltungsvermögen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to decide not to enter upon the appeal because it was obviously insufficiently reasoned, leading to a decision by the President in simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to waive the collection of court costs due to the specific circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_636/2022

Urteil vom 7. September 2022

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirk Meilen, Dorfstrasse 7, 8700 Küsnacht.

Gegenstand

Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 16. August 2022 (PQ220050-O/U).

Sachverhalt:

Mit Entscheid vom 7. Mai 2021 errichtete die KESB Meilen für die Beschwerdeführerin eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung. Aufgrund eines Rückweisungsentscheides des Bezirksrates Meilen traf sie weitere Abklärungen und ordnete mit Entscheid vom 11. März 2022 eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung in den Bereichen Gesundheit, Wohnen, administrative und finanzielle Angelegenheiten an. Die hiergegen erhobene Beschwerde wiesen der Bezirksrat Meilen am 6. Juli 2022 und sodann das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 16. August 2022 ab, soweit es darauf eintrat. Mit Eingaben vom 22., 29. und 31. August 2022 wandte sich die Beschwerdeführerin an das Obergericht, welches diese zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weiterleitete.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4).

2. Die Beschwerdeführerin trägt in der Eingabe vom 22. August 2022 vor, sie habe in jungen Jahren mit Aktien Fr. 1 Mio. verdient und bis heute aufgespart. Nun wolle eine Bande namens KESB ihr selbstverdientes Geld stehlen. Sie wolle deshalb dieses Geld bei der Bank sperren lassen. In derjenigen vom 29. August 2022 betont sie erneut, dass sie das Geld selbst verdient habe und es deshalb für die KESB gesperrt bleiben müsse. In der Eingabe vom 31. August 2022 hält sie fest, das Geld sei für das Alter da und werde jetzt für ein Altersheim gebraucht, weshalb es null Rappen für die stiere KESB gebe, mit der sie nichts zu tun haben wolle.

Mit all diesen Unmutsbekundungen wird nicht ansatzweise dargetan, inwiefern das angefochtene Urteil gegen Recht verstossen soll.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der KESB Bezirk Meilen und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, mitgeteilt.

Lausanne, 7. September 2022

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli