Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_630/2009 KI-generiert

Federal Supreme Court Refuses Review of Involuntary Commitment Due to Defective Submission

Geschäftsnummer 5A_630/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint regarding a decision made by a cantonal administrative court that upheld the forced psychiatric hospitalization of an individual, which was ordered due to the individual's need for structured care that could only be provided in a highly supervised environment. The individual contested the decision, but the complaint was deemed invalid by the Swiss Federal Tribunal because it lacked the necessary justification required under the applicable legal provisions. Consequently, the tribunal did not proceed with the complaint and decided not to impose any court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 397a Abs. 1 ZGB, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Federal Supreme Court Refuses Review of Involuntary Commitment Due to Defective Submission: The individual contested the decision, but the complaint was deemed invalid by the Swiss Federal Tribunal because it lacked the necessary justification required under the applicable legal provisions. Consequently, the tribunal did not proceed with the complaint and decided not to impose any court costs.

Schlagwörter

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materielle Begründetheit Rahmenbeschluss Einrede der Verfassungswidrigkeit fürsorgerische Unterbringung Zivilstandsregister Willensmangel

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed as inadmissible because it lacked the required grounds/reasoning.

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG

Cited in the considerations as the provision requiring sufficient grounds for the appeal which were found to be missing.

Art. 66 al. 1 LTF

Although not explicitly cited in the operative part, the procedural ruling not to impose costs must be acknowledged as customary if the dispositive refers to costs, however, based strictly on the rule to only include provisions *explicitly cited in the dispositive orders*, and since the second order states 'Es werden keine Gerichtskosten erhoben' without citing Art. 66 (which would govern the imposition/waiver), I rely only on what is strictly and explicitly present in orders 1, 2, and 3. In this specific case, Order 2 dictates the outcome on costs without citing the relevant cost imposition article (Art. 66 or Art. 68). I will therefore exclude it as it is not explicitly cited in the dispositive.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_630/2009

Urteil vom 30. September 2009

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Departement des Innern, Amt für soziale Sicherheit,

Kindes- und Erwachsenenschutz, Ambassadorenhof, 4509 Solothurn,

verfahrensbeiligtes Departement.

Gegenstand

Fürsorgerische Freiheitsentziehung.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 8. September 2009 des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn.

Nach Einsicht

in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG (Eingang beim Bundesgericht: 23. September 2009) gegen das Urteil vom 8. September 2009 des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn, das eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Beschwerdeführerin gegen ihre am 21. August 2009 gestützt auf Art. 397a Abs. 1 ZGB angeordnete Einweisung in die Psychiatrische Klinik A.________ bis zum 2. Oktober 2009 abgewiesen hat,

in Erwägung,

dass das Verwaltungsgericht erwog, die (1925 geborene, wegen ..... eingewiesene) Beschwerdeführerin bedürfe zu ihrer persönlichen Fürsorge zwingend eines strukturierenden und lenkenden Rahmens, der ihr nur eine Institution wie die Psychiatrische Klinik oder ein Altersheim mit hohem Betreuungsgrad bieten könne, im Übrigen sei die Beschwerdeführerin bereits in einem Altersheim in der Nähe ihrer Wohnung angemeldet, wo sie nach ihrer Verlegung ihre sozialen Kontakte und Bastelbeschäftigungen weiter pflegen könne,

dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass die vorliegende Eingabe (trotz einlässlicher Rechtsmittelbelehrung im kantonalen Urteil) keine Begründung enthält,

dass somit auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass keine Gerichtskosten erhoben werden,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn und dem verfahrensbeteiligten Departement schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 30. September 2009

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann