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5A_629/2024 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Denial of Justice and various Requests Lacking Prerequisites

Geschäftsnummer 5A_629/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Denial of Justice and various Requests Lacking Prerequisites The Federal Supreme Court dismissed an appeal lodged as a "denial of justice action" against various authorities, where the appellant requested numerous remedies, including the superprovisional suspension of debt enforcement, annulment of civil claims and attachments, payment of compensation of at least CHF 50,000, and suspension of all proceedings, lacking necessary prerequisites. The court ruled that the majority of the requests were inadmissible because they were not directed against a final, appealable cantonal decision as required by Article 75 para. 1 of the Federal Supreme Court Act (BGG), and some issues were non-justiciable. Regarding the claim of denial or undue delay of justice, which can be raised at any time, the court found it unfounded, as the appellant failed to demonstrate any delay in the pending matrimonial protection appeal, which had only recently been filed against a first-instance decision concerning the alternating custody and support of the children and was just underway in the appellate procedure.

Legislator-Regeste

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Art. 75 Abs. 1 BGG, Art. 100 Abs. 7 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Denial of Justice and various Requests Lacking Prerequisites: The court ruled that the majority of the requests were inadmissible because they were not directed against a final, appealable cantonal decision as required by Article 75 para. 1 of the Federal Supreme Court Act (BGG), and some issues were non-justiciable. Regarding the claim of denial or undue delay of justice, which can be raised at any time, the court found it unfounded, as the appellant failed to demonstrate any delay in the pending matrimonial protection appeal, which had only recently been filed against a first-instance decision concerning the alternating custody and support of the children and was just underway in the appellate procedure.

Schlagwörter

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Rechtsverweigerung Nichtigkeitsklage im Gemeinschaftsrecht hängiges Verfahren ZPO-Bestimmung zivilrechtlicher Direktprozess Betreibungsforderung Vollstreckungsentscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare inadmissibility of the appeal under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_629/2024

Urteil vom 3. Oktober 2024

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

*gegen*

Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, Hochschulstrasse 17, Postfach, 3001 Bern,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Rechtsverweigerung.

Erwägungen:

1. Mit "Rechtsverweigerungsklage gegen involvierte Beamte bzw. Behörden des Kantons Bern aus Verwaltung und Justiz" betitelter Eingabe vom 16. September 2024 wandte sich die Beschwerdeführerin (ohne anwaltliche Vertretung) an das Bundesgericht.

Auf S. 1 ihrer Eingabe stellt sie einen "Antrag auf Hilfe in Notlagen f. mich & meine zwei Kinder/Jugendlichen" und weiter ein Begehren betreffend "Rechtsverweigerungs- und -verzögerungsklage, Rückforderungsklage - Nötigung, weisse Folter, Rechtsverweigerung, Willkür, Amtsmissbrauch". Sodann verlangt sie auf S. 7 ihrer Eingabe die superprovisorische Sistierung sämtlicher Zahlungsbefehle und Betreibungen, die Feststellung der Ungültigkeit einer Pfändungsankündigung vom 3. Januar 2024, die Aufhebung der Postulationsfähigkeit, die Aufhebung der rechtsmissbräuchlichen Zivilklage ihres Ehemannes, die sofortige Auszahlung einer Entschädigung und Genugtuung von mindestens Fr. 50'000.--, die sofortige Sistierung jeglicher Verfahren und anderes mehr.

2. Auf die Begehren, wie sie auf S. 7 der Beschwerde gestellt werden, ist von vornherein nicht einzutreten; es fehlt an einem anfechtbaren kantonal letztinstanzlichen Entscheid (

Art. 75 Abs. 1 BGG

) und teils generell an der Justiziabilität der Anliegen.

3. Hingegen könnte eine Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung zur Debatte stehen, die jederzeit mit Beschwerde geltend gemacht werden kann (

Art. 72 Abs. 1,

Art. 94 und

Art. 100 Abs. 7 BGG

). Abklärungen beim Obergericht des Kantons Bern, in deren Rahmen namentlich der erstinstanzliche Eheschutzentscheid und die obergerichtliche Instruktionsverfügung eingeholt wurden, haben Folgendes ergeben:

Mit Eheschutzentscheid vom 27. Oktober 2023 stellte das Regionalgericht Emmental-Oberaargau die beiden Kinder der Beschwerdeführerin unter die alternierende Obhut der Eltern mit Wohnsitz beim Vater, unter Regelung der Betreuungsanteile und des Kindesunterhaltes. Hiergegen erhob die Beschwerdeführerin am 15. August 2024 (mit anwaltlicher Vertretung) eine Berufung und am 26. August 2024 erging die obergerichtliche Instruktionsverfügung, bei welcher u.a. ein schriftlicher Entscheid ohne Parteiverhandlung in Aussicht gestellt wurde.

Die Beschwerdeführerin äussert sich jedoch mit keinem Wort dazu, inwiefern es im zur Zeit hängigen Berufungsverfahren zu einer Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung gekommen sein soll. Vielmehr besteht die Beschwerde gewissermassen aus einem Rundumschlag, in welchem sich die Beschwerdeführerin zu ihrem Ehemann, zum in ihren Augen dysfunktionalen (Rechts-) System, zur Sozialhilfe, zu den Betreibungsämtern, zur Polizei u.ä.m. äussert.

Die Beschwerde bleibt somit gänzlich unbegründet, soweit sie den Aspekt der Rechtsverweigerung bzw. Rechtsverzögerung betrifft. Ohnehin wäre eine solche auch nicht ersichtlich, nachdem eben erst die Berufung eingereicht worden ist.

4. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

nicht einzutreten.

5. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (

Art. 66 Abs. 1 BGG

).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien mitgeteilt.

Lausanne, 3. Oktober 2024

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli