Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_629/2020 KI-generiert

Father's Appeal Against Child Protection Measures Dismissed Due to Unsubstantiated Allegations

Geschäftsnummer 5A_629/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an appeal by A.________ against the child protection measures imposed by the Child and Adult Protection Authority (KESB) of the Winterthur and Andelfingen districts in Switzerland. A.________ and his wife have two children who have shown developmental and educational difficulties. Consequently, the KESB ordered socio-educational family support and appointed a guardianship based on reports from the local school authority. A.'s initial appeal to the District Council of Winterthur was not admitted due to insufficient justification, and a subsequent appeal to the Zurich High Court was largely dismissed. A.________ then filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, challenging the previous rulings and requesting legal aid. The complaints were characterized by severe and unjustified accusations against the authorities, describing them with offensive terms.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 307 Abs. 1 ZGB, Art. 308 ZGB, Art. 132 Abs. 2 ZPO, Art. 42 Abs. 6 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Father's Appeal Against Child Protection Measures Dismissed Due to Unsubstantiated Allegations: A.________ and his wife have two children who have shown developmental and educational difficulties. Consequently, the KESB ordered socio-educational family support and appointed a guardianship based on reports from the local school authority. A.'s initial appeal to the District Council of Winterthur was not admitted due to insufficient justification, and a subsequent appeal to the Zurich High Court was largely dismissed. A.________ then filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, challenging the previous rulings and requesting legal aid. The complaints were characterized by severe and unjustified accusations against the authorities, describing them with offensive terms.

Schlagwörter

KI-generiert
Kindesschutzmassnahmen Kindesunterhalt Anhörung des Kindes Familienvormundschaft Gesetzlicher Schutz Einzelkind

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

This provision concerns the procedural decision not to enter into the appeal due to insufficient substantiation, as referenced in the considerations when discussing the lack of proper argumentation.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used in the dispositive to deny the request for legal aid because the appeal had no prospect of success.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used in the dispositive to impose court costs on the appellant.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_629/2020

Urteil vom 10. August 2020

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirke Winterthur und Andelfingen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Kindesschutzmassnahmen,

Beschwerde gegen den Beschluss und das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 23. Juni 2020 (PQ200034-O/U).

Sachverhalt:

A.________ und seine Frau B.________ haben die Kinder C.________ (geb. 2004) und D.________ (geb. 2012), welche beide schon in frü hen Jahren Rückstände in der persönlichen Entwicklung zeigten und Schwierigkeiten in der Schule hatten. Während Jahren bestanden verschiedene Massnahmen.

Aufgrund von Meldungen der Kreisschulpflege ordnete die KESB Winterthur nach Abklärungen mit Entscheid vom 3. März 2020 gestützt auf Art. 307 Abs. 1 ZGB eine sozialpädagogische Familienbegleitung und eine Erziehungsbeistandschaft nach Art. 308 ZGB an.

Mit Entscheid vom 28. April 2020 trat der Bezirksrat Winterthur auf die Beschwerde des Vaters mangels hinreichender Begründung nicht ein.

Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 23. Juni 2020 ab, soweit es überhaupt darauf eintrat.

Mit Beschwerde vom 3. August 2020 gelangt A.________ an das Bundesgericht. Ferner verlangt er die unentgeltliche Rechtspflege.

Erwägungen:

1. Bereits die Vorinstanzen haben sich gefragt, ob die Beschwerde gestützt auf Art. 132 Abs. 2 ZPO zurückzuweisen oder mangels hinreichender Begründung nicht darauf einzutreten sei. Indem sich der Beschwerdeführer auch vor Bundesgericht auf blosse Beschimpfungen und ungebührliche Pauschalvorwürfe an die beteiligten Behörden und Gerichte, namentlich an die KESB Winterthur beschränkt (diese seien Genozid-Helfer und würden sich mit Gewaltexzessen vererbter Nazimethoden sowie einer SS-Argumentation bedienen, die Schule sei eine kriminell-psychopathische Fälschungsmanufaktur und sämtliche Behörden würden unter einer Decke stecken; das Bundesgericht müsse alles untersuchen und die Verantwortlichen dem Scharfrichter überantworten), stellt sich die gleiche Frage für das bundesgerichtliche Verfahren. Ob die Beschwerde gestützt Art. 42 Abs. 6 BGG als ungebührlich zurückgewiesen oder darauf mangels auch nur ansatzweiser Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368) im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eintreten wird, läuft jedoch auf das Gleiche hinaus.

2. Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, konnte der Beschwerde von Anfang an kein Erfolg beschieden sein, weshalb es an den materiellen Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege fehlt ( Art. 64 Abs. 1 BGG ) und das entsprechende Gesuch abzuweisen ist.

3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 1'500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. August 2020

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied : Der Gerichtsschreiber:

von Werdt Möckli