Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_626/2021 KI-generiert

Appeal against Involuntary Placement Dismissed for Lack of Substantiation

Geschäftsnummer 5A_626/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual was emergency admitted and held in a clinic on July 7, 2021, by the Child and Adult Protection Authority (KESB) of Thal-Gäu/Dorneck-Thierstein. The individual contested this order, which extended the involuntary commitment for up to six weeks, by filing a complaint with the Administrative Court of the Canton of Solothurn. The court conducted a hearing on July 20, 2021, and the related expert report was dated July 26, 2021. Ultimately, the administrative court rejected the complaint on July 30, 2021. The individual then submitted a statement of disagreement with the court's decision, which was forwarded to the Swiss Federal Tribunal. The complaint involved objections to statements made in the judgment regarding a diagnosis of a manic episode related to bipolar disorder, the alleged necessity of continued clinic admission due to a lack of insight into the disorder and treatment needs, and the burden placed on the individual's elderly spouse.

Legislator-Regeste

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Art. 48 Abs. 3 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 105 Abs. 1 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal against Involuntary Placement Dismissed for Lack of Substantiation: The individual contested this order, which extended the involuntary commitment for up to six weeks, by filing a complaint with the Administrative Court of the Canton of Solothurn. The court conducted a hearing on July 20, 2021, and the related expert report was dated July 26, 2021. Ultimately, the administrative court rejected the complaint on July 30, 2021. The individual then submitted a statement of disagreement with the court's decision, which was forwarded to the Swiss Federal Tribunal. The complaint involved objections to statements made in the judgment regarding a diagnosis of a manic episode related to bipolar disorder, the alleged necessity of continued clinic admission due to a lack of insight into the disorder and treatment needs, and the burden placed on the individual's elderly spouse.

Schlagwörter

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Fürsorgerische Unterbringung Kindesunterbringung Retentionsrecht fürsorgerische Unterbringung bipolare affektive Störung Klageschrift Erwachsenenschutzbehörde

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule on the non-admissibility (non-admission) of the appeal due to insufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to waive the collection of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_626/2021

Urteil vom 9. August 2021

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

zurzeit: Klinik B.________,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Thal-Gäu/Dorneck-Thierstein,

Wengimattstrasse 2, Schmelzihof, 4710 Balsthal.

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 30. Juli 2021 (VWBES.2021.279).

Erwägungen:

1. Am 7. Juli 2021 wurde der Beschwerdeführer notfallmässig in die Klinik B.________ eingewiesen und dort ärztlich zurückbehalten. Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs verlängerte die KESB Thal-Gäu/ Dorneck-Thierstein am 9. Juli 2021 die fürsorgerische Unterbringung um maximal sechs Wochen.

Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer am 19. Juli 2021 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn. Das Verwaltungsgericht führte am 20. Juli 2021 in der Klinik eine Instruktionsverhandlung durch. Das Gutachten datiert vom 26. Juli 2021. Mit Urteil vom 30. Juli 2021 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab.

Mit Eingabe vom 4. August 2021 hat der Beschwerdeführer gegenüber dem Verwaltungsgericht erklärt, mit diesem Urteil nicht einverstanden zu sein. Das Verwaltungsgericht hat die Eingabe zuständigkeitshalber dem Bundesgericht übermittelt ( Art. 48 Abs. 3 BGG ).

2. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die beschwerdeführende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 140 III 115 E. 2 S. 116). Der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt ist für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich ( Art. 105 Abs. 1 BGG ). Die unrichtige Feststellung des Sachverhalts kann nur unter den Voraussetzungen von Art. 97 Abs. 1 BGG gerügt werden (vgl. BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 18; 140 III 264 E. 2.3 S. 266).

3. Der Beschwerdeführer trägt vor, er sei mit der Beschwerdeabweisung nicht einverstanden. Die Anschuldigungen seien ehrverletzend und die Aussagen über ihn und seine Ehefrau seien falsch. Welche Aussagen im angefochtenen Urteil jedoch falsch sein sollen und inwiefern dies der Fall sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen des Verwaltungsgerichts zu seiner Krankheit (manische Episode einer bipolaren Erkrankung), zur Notwendigkeit der Zurückbehaltung in der Klinik (insbesondere aufgrund der fehlenden Krankheits- und Behandlungseinsicht und der akuten Belastung seiner älteren und gesundheitlich angeschlagenen Ehefrau) sowie zur Geeignetheit der Klinik fehlt.

Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Auf die Erhebung von Gerichtskosten ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, den Psychiatrischen Diensten U.________ und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. August 2021

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Zingg