Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_626/2020 KI-generiert

Forced Psychiatric Mediation Appeal Dismissed

Geschäftsnummer 5A_626/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In a case brought before the Swiss Federal Tribunal, the complainant, A.________, had been placed in psychiatric care multiple times and was residing in a supportive living facility in U.________. On June 9, 2020, A.________ was involuntarily admitted to a psychiatric center in W.________. Dr. B.________, the chief medical officer, developed a treatment plan on June 18, 2020, which included forced medication due to A.________'s paranoia but was not agreed upon by A.________. After the initial forced medication was halted, A.________'s mental health deteriorated further, showing signs of additional delusions, which impeded cooperation. Consequently, Dr. B.________ ordered forced medication again on July 23, 2020. A.________ contested this at the appellate court of Appenzell Ausserrhoden, which dismissed her appeal on July 31, 2020. Subsequently, A.________ filed a complaint with the Federal Tribunal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Forced Psychiatric Mediation Appeal Dismissed: On June 9, 2020, A.________ was involuntarily admitted to a psychiatric center in W.________. Dr. B.________, the chief medical officer, developed a treatment plan on June 18, 2020, which included forced medication due to A.________'s paranoia but was not agreed upon by A.________. After the initial forced medication was halted, A.________'s mental health deteriorated further, showing signs of additional delusions, which impeded cooperation. Consequently, Dr. B.________ ordered forced medication again on July 23, 2020. A.________ contested this at the appellate court of Appenzell Ausserrhoden, which dismissed her appeal on July 31, 2020. Subsequently, A.________ filed a complaint with the Federal Tribunal.

Schlagwörter

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Behandlung ohne Zustimmung psychiatrische Behandlung Geistige Gesundheit Entlastungsbeschluss Einstellung wegen Körperverletzung Landesverweisung trotz Krankheitszustand Verfahrensabschreibung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used in the dispositive to rule on the non-admissibility of the appeal under a simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used in the dispositive to waive the collection of court fees.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_626/2020

Urteil vom 10. August 2020

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Dr. med. B.________,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Behandlung ohne Zustimmung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 31. Juli 2020 (ERV 20 51).

Sachverhalt:

A.________ war verschiedentlich zur Behandlung in der psychiatrischen Abteilung des Spitals U.________ und wurde schliesslich im Wohnheim C.________ in U.________ platziert. Am 9. Juni 2020 wurde sie im Psychiatrischen Zentrum V.________ in W.________ fürsorgerisch untergebracht. Am 18. Juni 2020 erstellte die Chefärztin Dr. B.________ einen Behandlungsplan, dem A.________ nicht zustimmte, und verfügte eine Zwangsmedikation wegen Verfolgungswahns. Nachdem diese wiederum eingestellt worden war, verschlechterte sich der Zustand von A.________ weiter und es entwickelte sich zusätzlich ein Vergiftungs- und Beziehungswahn, welcher eine Kooperation stark einschränkte. In der Folge ordnete die Chefärztin Dr. B.________ am 23. Juli 2020 auf der Grundlage des Behandlungsplans vom 18. Juni 2020 erneut eine Zwangsmedikation an.

Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht Appenzell Ausserrhoden mit Entscheid vom 31. Juli 2020 ab.

Mit Beschwerde vom 3. August 2020 gelangt A.________ an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungenerfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).

2. Die Beschwerde besteht in der Aussage, mit dem angefochtenen Entscheid nicht einverstanden zu sein. Damit ist keine Rechtsverletzung dargetan. Eine solche ist im Übrigen auch nicht ersichtlich. Im angefochtenen Entscheid wird die ernsthafte Gesundheitsgefährdung, die Behandlungsbedürftigkeit und die betreffende Urteilsunfähigkeit sowie der Behandlungsplan unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich behandelt.

3. Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. August 2020

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied : Der Gerichtsschreiber:

von Werdt Möckli