Forced Medication in Institutionalization Upheld
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertForced Medication in Institutionalization Upheld The Federal Supreme Court refused to hear an appeal challenging a cantonal court's decision that had upheld involuntary medication imposed on a person under a measure of compulsory institutionalization. The individual had been placed in a clinic by medical services in July 2025, and the clinical management subsequently ordered treatment without consent. The Court dismissed the appeal because the submissions were neither sufficiently substantiated with regard to the strict criteria for challenging factual findings nor did they contain a legal argument demonstrating how the lower court's finding—which had detailed the serious health risk, treatment necessity, lack of capacity to consent, and treatment plan based on an expert opinion—violated federal law. Consequently, the appeal was deemed manifestly insufficiently reasoned, and the Court declined to examine the case in a simplified procedure.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 105 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Forced Medication in Institutionalization Upheld: The individual had been placed in a clinic by medical services in July 2025, and the clinical management subsequently ordered treatment without consent. The Court dismissed the appeal because the submissions were neither sufficiently substantiated with regard to the strict criteria for challenging factual findings nor did they contain a legal argument demonstrating how the lower court's finding—which had detailed the serious health risk, treatment necessity, lack of capacity to consent, and treatment plan based on an expert opinion—violated federal law. Consequently, the appeal was deemed manifestly insufficiently reasoned, and the Court declined to examine the case in a simplified procedure.
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KI-generiertThe appeal was not admitted in the simplified procedure because it was obviously not sufficiently reasoned.
The court waived the imposition of court costs based on the specific circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_623/2025
Urteil vom 5. August 2025
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
*gegen*
Ärztliche Leitung der Klinik B.________
Gegenstand
Zwangsmedikation,
Beschwerde gegen den Entscheid des Gerichts für fürsorgerische Unterbringungen des Kantons Basel-Stadt vom 10. Juli 2025 (FU.2025.75).
Sachverhalt:
Am 1. Juli 2025 brachte ein Arzt der Medizinischen Dienste des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt, Abteilung Sozialmedizin, A.________ (Beschwerdeführerin) in der Klinik B.________ fürsorgerisch unter. Am 3. Juli 2025 ordnete die dortige ärztliche Leitung eine Behandlung ohne Zustimmung an. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Gericht für fürsorgerische Unterbringungen des Kantons Basel-Stadt (FU-Gericht) mit Entscheid vom 10. Juli 2025 ab. Mit Eingabe vom 30. Juli 2025 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1. Der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt ist für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich (
Art. 105 Abs. 1 BGG
). Diesbezüglich kann nur eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung gerügt werden, für welche das strenge Rügeprinzip gilt (
Art. 97 Abs. 1 und
Art. 106 Abs. 2 BGG
), was bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und belegte Rügen prüft, während es auf ungenügend substanziierte Rügen und rein appellatorische Kritik am Sachverhalt nicht eintritt (
BGE 142 III 364
E. 2.4;
149 III 81
E. 1.3).
In rechtlicher Hinsicht hat die Beschwerde eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (
Art. 42 Abs. 2 BGG
), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Begründung erfordert (
BGE 140 III 115
E. 2;
142 III 364
E. 2.4).
2. Die weitschweifig gehaltene Beschwerde bezieht sich inhaltlich nicht konkret auf den angefochtenen Entscheid. Jedoch bestreitet die Beschwerdeführerin mit direkt auf diesem angebrachten Vermerken diverse Sachverhaltsfeststellungen im Entscheid als falsch. Willkürrügen in Bezug auf die Tatsachenfeststellung werden aber nicht erhoben und die Beschwerdeführerin äussert sich auch in rechtlicher Hinsicht nicht. Im angefochtenen Entscheid wird die ernsthafte Gesundheitsgefährdung, die Behandlungsbedürftigkeit und die betreffende Urteilsunfähigkeit sowie der Behandlungsplan unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich behandelt; es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz mit dem abweisenden angefochtenen Entscheid Recht verletzt hätte.
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
nicht einzutreten ist.
4. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (
Art. 66 Abs. 1 BGG
).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Berufsbeistand, der ärztlichen Leitung der Klinik B.________ und dem FU-Gericht des Kantons Basel-Stadt mitgeteilt.
Lausanne, 5. August 2025
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli