Failure to Pay Cost Advance Leads to Dismissal of Appeal Against Placement Order
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual filing a complaint against the administrative decision regarding their custodial placement, which had been dismissed by a regional administrative court. The complainant subsequently submitted an appeal to a federal court, which required a monetary advance to proceed with the case. Despite being notified of the necessary advance and given a strict deadline to provide payment evidence, the complainant failed to meet the requirements. As a result, the federal court decided not to consider the appeal and imposed court costs on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Pay Cost Advance Leads to Dismissal of Appeal Against Placement Order: The complainant subsequently submitted an appeal to a federal court, which required a monetary advance to proceed with the case. Despite being notified of the necessary advance and given a strict deadline to provide payment evidence, the complainant failed to meet the requirements. As a result, the federal court decided not to consider the appeal and imposed court costs on the complainant.
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KI-generiertThe appeal was dismissed because the appellant failed to pay the cost deposit after being ordered to do so.
Cited as the basis for the non-entry into the merits due to failure to comply with the deadline for paying the cost deposit.
Imposes the court costs on the appellant following the non-entry into the merits.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_612/2017
Verfügung vom 24. Oktober 2017
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Region Solothurn.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 26. Juli 2017 (VWBES.2017.276).
Nach Einsicht
in das Urteil des Verwaltungsgerichtes des Kantons Solothurn vom 26. Juli 2017, mit welchem die gegen die fürsorgerische Unterbringung von A.________ eingereichte Beschwerde abgewiesen wurde,
in die hiergegen am 4. August 2017 durch eine Drittperson und am 7. August 2017 durch A.________ eingereichte Beschwerde,
in die Verfügung vom 21. August 2017, mit welcher das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Hinweis auf das kurz vorher ergangene Urteil 5A_571/2017 wegen Aussichtslosigkeit abgewiesen und A.________ Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses gesetzt wurde,
in die Verfügung vom 19. September 2017 betreffend Nachfristansetzung für die Leistung des Kostenvorschusses innert 14 Tagen ab Erhalt, welche A.________ am 22. September 2017 zugestellt wurde,
in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit der erwähnten Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 14 Tagen seit Zustellung der Verfügung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
verfügt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Diese Verfügung wird dem Beschwerdeführer, der KESB Region Solothurn und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. Oktober 2017
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Möckli