Federal Supreme Court Dismisses Seizure Appeal for Non-Payment of Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed a civil appeal with the Swiss Federal Tribunal after the Cantonal Court of Bern denied their request for suspensive effect in proceedings related to a debt enforcement and seizure notice. On July 27, 2021, the Federal Tribunal instructed the complainant to pay an advance fee of 500 Swiss Francs, which they failed to do. Subsequently, the complainant sought free legal aid, which was also denied, but they were granted an extension to pay the fee until September 13, 2021. The complainant did not meet this deadline, leading to the appeal being rejected without consideration due to non-payment. The request for suspensive effect was rendered moot, and court costs were imposed on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 62 Abs. 3 i.V.m, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Seizure Appeal for Non-Payment of Costs: On July 27, 2021, the Federal Tribunal instructed the complainant to pay an advance fee of 500 Swiss Francs, which they failed to do. Subsequently, the complainant sought free legal aid, which was also denied, but they were granted an extension to pay the fee until September 13, 2021. The complainant did not meet this deadline, leading to the appeal being rejected without consideration due to non-payment. The request for suspensive effect was rendered moot, and court costs were imposed on the complainant.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to declare non-admission of the appeal due to failure to pay the cost advance.
Used in conjunction with Art. 108 BGG for the non-admission of the appeal due to non-payment of the cost advance.
Used to rule that the appellant must bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_607/2021
Urteil vom 6. Oktober 2021
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Betreibungsamt Bern-Mittelland, Dienststelle Mittelland, Poststrasse 25, 3071 Ostermundigen.
Gegenstand
Aufschiebende Wirkung (Vorladung zur Pfändung),
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen, vom 8. Juli 2021 (ABS 21 207 BON).
Erwägungen:
1. Mit Verfügung vom 8. Juli 2021 hat das Obergericht des Kantons Bern ein Gesuch des Beschwerdeführers um aufschiebende Wirkung in einem Beschwerdeverfahren abgewiesen.
Gegen diese Verfügung hat der Beschwerdeführer am 26. Juli 2021 (Poststempel) Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht erhoben. Mit Verfügung vom 27. Juli 2021 hat das Bundesgericht den Beschwerdeführer zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 500.-- aufgefordert. Am 25. August 2021 hat der Beschwerdeführer um unentgeltliche Rechtspflege ersucht. Mit Verfügung vom 1. September 2021 hat das Bundesgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen. Mit Verfügung vom 2. September 2021 hat es ihm Nachfrist bis zum 13. September 2021 zur Leistung des Kostenvorschusses angesetzt (unter Androhung des Nichteintretens auf das Rechtsmittel bei nicht rechtzeitiger Bezahlung; Art. 62 Abs. 3 BGG ). Der Beschwerdeführer hat den Kostenvorschuss nicht bezahlt.
In der Folge ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 62 Abs. 3 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ). Das Gesuch des Beschwerdeführers um aufschiebende Wirkung für die Dauer des bundesgerichtlichen Verfahrens wird damit gegenstandslos. Die superprovisorische Anordnung gemäss Verfügung vom 27. Juli 2021 verliert mit dem vorliegenden Entscheid ihre Wirksamkeit.
2. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten, die angesichts des geringen entstandenen Aufwands reduziert werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Bern, Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 6. Oktober 2021
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Zingg