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5A_606/2025 KI-generiert

Debtor's Appeal Against Denial of Stay of Bankruptcy Proceedings Rejected for Insufficient Reasoning

Geschäftsnummer 5A_606/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Debtor's Appeal Against Denial of Stay of Bankruptcy Proceedings Rejected for Insufficient Reasoning The case concerns a challenge against a lower court's decision to deny a debtor's multiple requests for suspensive effect regarding the initiation of bankruptcy proceedings. The debtor had filed an appeal against the initial declaration of bankruptcy, followed by repeated requests to the Cantonal Court for a stay of the bankruptcy order, all of which were denied. The Swiss Federal Supreme Court ruled that the appeal, which only contested the denial of the requests for suspensive effect (a provisional measure under Art. 98 SCC), was insufficiently reasoned because the debtor failed to precisely articulate and substantiate any violations of constitutional rights as mandated by the strict requirements of Art. 106 para. 2 SCC. Consequently, the court found the appeal to be manifestly unfounded and inadmissible in the simplified procedure, rejecting the appeal and denying the request for legal aid.

Legislator-Regeste

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Art. 98 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG; Debtor's Appeal Against Denial of Stay of Bankruptcy Proceedings Rejected for Insufficient Reasoning: The debtor had filed an appeal against the initial declaration of bankruptcy, followed by repeated requests to the Cantonal Court for a stay of the bankruptcy order, all of which were denied. The Swiss Federal Supreme Court ruled that the appeal, which only contested the denial of the requests for suspensive effect (a provisional measure under Art. 98 SCC), was insufficiently reasoned because the debtor failed to precisely articulate and substantiate any violations of constitutional rights as mandated by the strict requirements of Art. 106 para. 2 SCC. Consequently, the court found the appeal to be manifestly unfounded and inadmissible in the simplified procedure, rejecting the appeal and denying the request for legal aid.

Schlagwörter

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Aufschiebende Wirkung (Konkurseröffnung) Konkursaufschub Rechtsvorschlag Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege Hilfskonkursverfahren mangelnder Solvenznachweis Gläubigerbenachteiligung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used by the presiding member to refrain from entering into the appeal due to the obvious lack of sufficient substantiation.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to reject the request for legal aid because the appeal was obviously hopeless from the start.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs upon dismissal of the appeal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_606/2025

Urteil vom 30. Juli 2025

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

*gegen*

B.________ AG,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Aufschiebende Wirkung (Konkurseröffnung),

Beschwerde gegen die Verfügungen des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, vom 11., 17. und 22. Juli 2025 (410 25 160).

Erwägungen:

1. Mit Entscheid vom 17. Juni 2025 eröffnete das Zivilkreisgericht Basel-Landschaft Ost in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Basel-Landschaft auf Begehren der Beschwerdegegnerin hin den Konkurs über die Beschwerdeführerin.

Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 19. Juni 2025 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft. Weitere Eingaben folgten. Mit Verfügung vom 11. Juli 2025 wies das Kantonsgericht das Gesuch der Beschwerdeführerin um aufschiebende Wirkung ab. Mit Verfügungen vom 17. und 22. Juli 2025 wies das Kantonsgericht erneute Gesuche der Beschwerdeführerin um aufschiebende Wirkung ab.

Gegen diese drei Verfügungen hat die Beschwerdeführerin am 25. Juli 2025 (Postaufgabe) mit zwei separaten Eingaben Beschwerde an das Bundesgericht in Lausanne und in Luzern erhoben.

2. Die Beschwerdeführerin beantragt unter anderem die Aufhebung der Konkurseröffnung. Die Konkurseröffnung als solche ist jedoch nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügungen, sondern nur die vor Kantonsgericht mehrfach verlangte aufschiebende Wirkung. Verfügungen über die aufschiebende Wirkung sind solche über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von

Art. 98 BGG

(

BGE 134 II 192

E. 1.5;

137 III 475

E. 2). Folglich kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden. Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von

Art. 106 Abs. 2 BGG

in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (

BGE 133 II 396

E. 3.1;

142 III 364

E. 2.4). Die Beschwerdeführerin legt jedoch nicht dar, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen.

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Das präsidierende Mitglied der Abteilung tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

).

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten (

Art. 66 Abs. 1 BGG

). Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, war die Beschwerde von vornherein aussichtslos. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen (

Art. 64 Abs. 1 BGG

).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt Basel-Landschaft, dem Konkursamt Basel-Landschaft, dem Handelsregisteramt Basel-Landschaft, dem Grundbuchamt Basel-Landschaft und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, mitgeteilt.

Lausanne, 30. Juli 2025

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Zingg