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5A_605/2017 KI-generiert

Involuntary medical treatment in protective placement; appeal inadmissible for failure to substantiate legal violation under Article 42(2) BGG.

Geschäftsnummer 5A_605/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court declined to enter into the merits of the appellant's complaint and dismissed the appeal, thereby upholding the lower court's decision that authorized involuntary medical treatment without consent. The prior decision, which confirmed the hospital's authority to treat the appellant despite his lack of capacity, remains in force. The appellant, who was subject to a protective placement (fürsorgerische Unterbringung) ordered by a physician, challenged the subsequent approval of treatment without his consent. The court ruled the appeal inadmissible for failing to provide a sufficient legal rationale under Article 42(2) BGG, as the appellant merely expressed vague suspicion about the proceedings without addressing the lower court's detailed findings on serious health endangerment, treatment necessity, incapacity, or the treatment plan. Although the appeal failed, the court waived court costs based on the circumstances.

Legislator-Regeste

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Art. 90 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Involuntary medical treatment in protective placement; appeal inadmissible for failure to substantiate legal violation under Article 42(2) BGG: The prior decision, which confirmed the hospital's authority to treat the appellant despite his lack of capacity, remains in force. The appellant, who was subject to a protective placement (fürsorgerische Unterbringung) ordered by a physician, challenged the subsequent approval of treatment without his consent. The court ruled the appeal inadmissible for failing to provide a sufficient legal rationale under Article 42(2) BGG, as the appellant merely expressed vague suspicion about the proceedings without addressing the lower court's detailed findings on serious health endangerment, treatment necessity, incapacity, or the treatment plan. Although the appeal failed, the court waived court costs based on the circumstances.

Schlagwörter

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Behandlung ohne Zustimmung substantiierte Begründung medizinische Behandlung Verfahrensrügen Willensmangel Zwangsmedikation Verbot unmenschlicher Behandlung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible in a simplified procedure because it was manifestly unfounded.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to waive court costs considering the specific circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_605/2017

Urteil vom 15. August 2017

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Klinik B.________.

Gegenstand

Behandlung ohne Zustimmung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Gerichts für fürsorgerische Unterbringungen des Kantons Basel-Stadt vom 3. August 2017.

Sachverhalt:

Am 28. Juli 2017 ordnete ein Arzt der Medizinischen Dienste des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt die fürsorgerische Unterbringung von A.________ in der Klinik B.________ an. Gleichentags ordnete ein dortiger Leitender Arzt eine Behandlung ohne Zustimmung an.

Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Gericht für fürsorgerische Unterbringungen des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 3. August 2017 ab.

Hiergegen hat A.________ am 11. August 2017 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.

Erwägungen:

1. Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Entscheid betreffend Behandlung ohne Zustimmung; die Beschwerde in Zivilsachen steht offen (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG ).

2. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).

Der Beschwerdeführer beschränkt sich auf die Aussage, er habe einen Entscheid erhalten betreffend Behandlung in der UPK und vermute, dass das Ganze nicht in guten Dingen stattfinde; er bitte um Hilfe.

Im angefochtenen Entscheid wird die ernsthafte Gesundheitsgefährdung, die Behandlungsbedürftigkeit und die betreffende Urteilsunfähigkeit sowie der Behandlungsplan unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich behandelt. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz mit dem abweisenden angefochtenen Entscheid Recht verletzt hätte.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbegründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Klinik B.________ und dem Gericht für fürsorgerische Unterbringungen des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. August 2017

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Möckli