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5A_6/2024 KI-generiert

Adult protective guardianship with income and asset management upheld for financial dissipation and debt accumulation; appeal inadmissible for lack of substantive reasoning under Article 42(2) of the Federal Supreme Court Act.

Geschäftsnummer 5A_6/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (II. civil law division) dismissed the appellant's appeal for lack of sufficient reasoning, thereby upholding the cantonal court's decision that confirmed the establishment of a representation and asset management guardianship (Beistandschaft) ordered by the child and adult protection authority. The guardianship was imposed because the appellant had accumulated debts, faced foreclosures, and risked neglect, which led to multiple risk reports. The appellant merely asserted that he did not need a guardian, without engaging with the cantonal court's detailed findings on his health, living conditions, finances, or the legal requirements for the measure. The Court applied Article 42(2) of the Federal Supreme Court Act, which requires a substantiated explanation of how the contested decision violates the law, and found the appeal manifestly inadequately reasoned, entering no consideration of the merits. No court costs were imposed.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Adult protective guardianship with income and asset management upheld for financial dissipation and debt accumulation; appeal inadmissible for lack of substantive reasoning under Article 42(2) of the Federal Supreme Court Act: civil law division) dismissed the appellant's appeal for lack of sufficient reasoning, thereby upholding the cantonal court's decision that confirmed the establishment of a representation and asset management guardianship (Beistandschaft) ordered by the child and adult protection authority. The guardianship was imposed because the appellant had accumulated debts, faced foreclosures, and risked neglect, which led to multiple risk reports. The appellant merely asserted that he did not need a guardian, without engaging with the cantonal court's detailed findings on his health, living conditions, finances, or the legal requirements for the measure. The Court applied Article 42(2) of the Federal Supreme Court Act, which requires a substantiated explanation of how the contested decision violates the law, and found the appeal manifestly inadequately reasoned, entering no consideration of the merits. No court costs were imposed.

Schlagwörter

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Errichtung einer Beistandschaft Vormundschaft substantiierte Begründung Prozessvoraussetzung Rechtsgutachten Beschwerdelegitimation ungenügend begründete Rüge

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible due to insufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to waive court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_6/2024

Urteil vom 5. Januar 2024

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Kindesund Erwachsenenschutzbehörde Appenzell-Innerrhoden,

Hoferbad 2, 9050 Appenzell.

Gegenstand

Errichtung einer Beistandschaft,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Appenzell Innerrhoden vom 27. November 2023

(KBA 2-2023).

Sachverhalt:

Mit Entscheid vom 22. Januar 2021 ordnete die KESB Appenzell-Innerrhoden aufgrund einer Gefährdungsmeldung der B.________ für den Beschwerdeführer eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommensund Vermögensverwaltung an, da er offenkundig sein Geld verschleuderte; das Kantonsgericht Appenzell-Innerrhoden hiess jedoch die dagegen erhobene Beschwerde gut. Nachdem sich die Zahlungsrückstände bzw. Betreibungen häuften und auch Verwahrlosung drohte und die Genossenschaft C.________ deshalb mehrfach Gefährdungsmeldungen gemacht hatte, ordnete die KESB am 20. Juni 2023 erneut eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommensund Vermögensverwaltung an; die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht mit Entscheid vom 27. November 2023 ab. Mit Eingabe vom 30. Dezember 2023 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1.

Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (

Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115

E. 2;

142 III 364

E. 2.4).

2.

Das Kantonsgericht hat den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers, seine Lebensumstände und die finanzielle Situation sowie die rechtlichen Voraussetzungen der angeordneten Massnahmen im angefochtenen Entscheid ausführlich dargelegt. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht ansatzweise auseinander. Er hält lediglich fest, dass er keine Beiständin brauche und um Abweisung des Beschlusses bitte. Damit ist keine Rechtsverletzung dargetan.

3.

Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4.

Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Appenzell-Innerrhoden und dem Kantonsgericht Appenzell Innerrhoden mitgeteilt.

Lausanne, 5. Januar 2024

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli