Inadmissibility of Appeal Regarding Child Support Adjustment Due to Procedural Deficiencies
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute over child-related matters between the unmarried parents of a child born in 2008. After an initial ruling by the District Court of Zurich on October 27, 2020, the Zurich High Court modified the child support arrangements on June 15, 2021. The father, dissatisfied with this modification, filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal on July 21, 2021, challenging the High Court's decision. The appeal claims that the High Court failed to conduct a thorough investigation into the complex case, potentially affecting the child's psychological well-being, loyalty, and value formation.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Inadmissibility of Appeal Regarding Child Support Adjustment Due to Procedural Deficiencies: After an initial ruling by the District Court of Zurich on October 27, 2020, the Zurich High Court modified the child support arrangements on June 15, 2021. The father, dissatisfied with this modification, filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal on July 21, 2021, challenging the High Court's decision. The appeal claims that the High Court failed to conduct a thorough investigation into the complex case, potentially affecting the child's psychological well-being, loyalty, and value formation.
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KI-generiertUsed because the appeal was not sufficiently substantiated, leading to a decision not to enter upon the merits via the simplified procedure.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_597/2021
Urteil vom 30. August 2021
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
1. B.________,
2. C.________,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ulrich Vogel-Etienne,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Kindesbelange,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 15. Juni 2021 (LZ200039-O/U).
Sachverhalt:
A.________ und B.________ sind die unverheirateten Eltern des 2008 geborenen C.________. Gestützt auf eine entsprechende Eingabe von A.________ regelte das Bezirksgericht Zürich mit Urteil vom 27. Oktober 2020 umfassend die Kindesbelange. Mit Berufungsurteil vom 15. Juni 2021 modifizierte das Obergericht des Kantons Zürich den Kindesunterhalt. Gegen dieses Urteil hat A.________ am 21. Juli 2021 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), welches bei Unterhaltssachen beziffert sein muss ( BGE 79 II 253 E. 1 S. 255; 134 III 235 E. 2 S. 237; 143 III 111 E. 1.2 S. 112), dies übrigens bereits im kantonalen Verfahren und auch beim Kindesunterhalt, für welchen im kantonalen Verfahren die Offizialmaxime und der Untersuchungsgrundsatz zum Tragen kommen ( BGE 137 III 617 E. 4.3, 4.5 und E. 5 S. 619 ff.).
Sodann hat die Beschwerde eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).
2. Das Obergericht hat seinen Entscheid auf 59 Seiten ausführlich begründet. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen nicht ansatzweise auseinander, wenn er sich auf den Vorwurf beschränkt, das Obergericht habe keine neugierige und umfassende Untersuchung des komplexen Falles vorgenommen und die Folgen des Entscheides könnten für die Psyche, Loyalität und Wertebildung des Kindes verheerende Folgen haben.
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. August 2021
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli