Father's Appeal of Child Support Modification Dismissed for Insufficient Justification
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case before the Swiss Federal Tribunal, an individual, A.________, filed an appeal against a decision made by the Zurich Canton Higher Court concerning child support matters for a child born in 2016. A.________, who is one of the unmarried parents, had initially approached the District Court of Zurich, which issued a comprehensive ruling on the child's matters on October 27, 2020. However, this decision was modified by the Zurich Higher Court on June 15, 2021, particularly regarding child support. A.________ challenged this decision, claiming it failed to conduct an in-depth examination of the case's complexities and arguing that the decision could have severe consequences for the child's psychological welfare and values. A.________'s appeal was submitted on July 21, 2021.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Father's Appeal of Child Support Modification Dismissed for Insufficient Justification: A.________, who is one of the unmarried parents, had initially approached the District Court of Zurich, which issued a comprehensive ruling on the child's matters on October 27, 2020. However, this decision was modified by the Zurich Higher Court on June 15, 2021, particularly regarding child support. A.________ challenged this decision, claiming it failed to conduct an in-depth examination of the case's complexities and arguing that the decision could have severe consequences for the child's psychological welfare and values. A.________'s appeal was submitted on July 21, 2021.
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KI-generiertThe appeal was not entered upon because it was obviously insufficiently reasoned, leading to a decision by the President in the simplified procedure.
Costs were imposed on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_596/2021
Urteil vom 30. August 2021
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
1. B.________,
2. C.________,
beide vertreten durch Rechtsanwältin Sandra Glavas Soller,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Kindesbelange,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 15. Juni 2021 (LZ200040-O/U).
Sachverhalt:
A.________ und B.________ sind die unverheirateten Eltern des 2016 geborenen C.________. Gestützt auf eine entsprechende Eingabe von A.________ regelte das Bezirksgericht Zürich mit Urteil vom 27. Oktober 2020 umfassend die Kindesbelange. Mit Berufungsurteil vom 15. Juni 2021 modifizierte das Obergericht des Kantons Zürich den Kindesunterhalt. Gegen dieses Urteil hat A.________ am 21. Juli 2021 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), welches bei Unterhaltssachen beziffert sein muss ( BGE 79 II 253 E. 1 S. 255; 134 III 235 E. 2 S. 237; 143 III 111 E. 1.2 S. 112), dies übrigens bereits im kantonalen Verfahren und auch beim Kindesunterhalt, für welchen im kantonalen Verfahren die Offizialmaxime und der Untersuchungsgrundsatz zum Tragen kommen ( BGE 137 III 617 E. 4.3, 4.5 und E. 5 S. 619 ff.).
Sodann hat die Beschwerde eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).
2. Das Obergericht hat seinen Entscheid auf 48 Seiten ausführlich begründet. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen nicht ansatzweise auseinander, wenn er sich auf den Vorwurf beschränkt, das Obergericht habe keine neugierige und umfassende Untersuchung des komplexen Falles vorgenommen und die Folgen des Entscheides könnten für die Psyche, Loyalität und Wertebildung des Kindes verheerende Folgen haben.
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. August 2021
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli