Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_588/2021 KI-generiert

KESB Fee Challenge and Constitutional Scrutiny Limitation

Geschäftsnummer 5A_588/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual was placed under a representation guardianship by the KESB Pfäffikon following a police report and subsequent investigation, as a precautionary measure in November 2019. The guardianship was later lifted in July 2020, but a decision fee was imposed. The individual contested the fee, but the District Council treated the complaint as a cost-specific issue and rejected it in April 2021. Upon further appeal, the Cantonal Supreme Court of Zurich also dismissed the complaint in June 2021. The individual then appealed to the Swiss Federal Tribunal, challenging the imposition of costs, but failed to sufficiently argue constitutional violations. As a result, the Federal Tribunal judged the appeal as inadequately justified and consequently refused to proceed with it.

Legislator-Regeste

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Art. 90 BGG, Art. 98 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; KESB Fee Challenge and Constitutional Scrutiny Limitation: The guardianship was later lifted in July 2020, but a decision fee was imposed. The individual contested the fee, but the District Council treated the complaint as a cost-specific issue and rejected it in April 2021. Upon further appeal, the Cantonal Supreme Court of Zurich also dismissed the complaint in June 2021. The individual then appealed to the Swiss Federal Tribunal, challenging the imposition of costs, but failed to sufficiently argue constitutional violations. As a result, the Federal Tribunal judged the appeal as inadequately justified and consequently refused to proceed with it.

Schlagwörter

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Kosten (Aufhebung einer Beistandschaft) verfassungsmässige Schranken Verfahrenskosten Verletzung von Verfahrensrechten Kindesschutzkosten Gebührenerhebung Rechtsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entertained because it was manifestly ill-founded (simplified procedure).

Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal decided to waive the collection of court costs in consideration of the specific circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_588/2021

Urteil vom 22. Juli 2021

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

KESB Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirk Pfäffikon ZH,

Schmittestrasse 10, 8308 Illnau.

Gegenstand

Kosten (Aufhebung einer Beistandschaft),

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 11. Juni 2021 (PQ210031-O/U).

Sachverhalt:

Aufgrund einer Gefährdungsmeldung der Polizei und einer darauf folgenden Abklärung errichtete die KESB Pfäffikon für A.________ am 21. November 2019 im Sinn einer vorsorglichen Massnahme eine Vertretungsbeistandschaft. Mit Entscheid vom 7. Juli 2020 hob es diese wieder auf, unter Auferlegung einer Entscheidgebühr von Fr. 315.--. Die hiergegen eingereichte Beschwerde behandelte der Bezirksrat als Kostenbeschwerde und wies sie mit Urteil vom 26. April 2021 ab. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 11. Juni 2021 ab, soweit es darauf eintrat. Mit Beschwerde vom 17. Juli 2021 gelangt A.________ an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Anfechtungsgegenstand bildet einzig die Frage der erstinstanzlichen Kostenauferlegung. Der Beschwerdeweg für die Kosten folgt demjenigen der Hauptsache ( BGE 134 I 159 E. 1.1 S. 160; Urteile 5A_997/2018 vom 11. Januar 2019 E. 1; 5A_567/2021 vom 13. Juli 2021 E. 1) und diesbezüglich steht die Beschwerde in Zivilsachen offen (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG ).

Allerdings geht es bei der Hauptsache um eine vorsorgliche Massnahme, weshalb nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann ( Art. 98 BGG ). Die gleiche Kognitionsbeschränkung ergibt sich auch daraus, dass das Verfahrensrecht, auf welches sich der Kostenentscheid stützt, bei Kindes- und Erwachsenenschutzsachen kantonal geregelt ist und das Bundesgericht kantonales Recht ebenfalls nur auf Verfassungsverletzungen hin überprüfen kann ( BGE 140 III 385 E. 2.3 S. 387; Urteile 5A_99/2021 vom 11. März 2021 E. 2; 5A_474/2021 vom 9. Juni 2021 E. 2).

2. Der Beschwerdeführer rügt keinerlei Verfassungsverletzungen. In der Beschwerde ist der angefochtene Entscheid abgetippt und im Anschluss daran in appellatorischer Weise kommentiert, wobei in erster Linie Vorwürfe gegen die Polizei sowie die involvierten Behörden und Institutionen erhoben wird. Soweit sich der Kommentar sinngemäss auf die Kosten bezieht, wird vorgebracht, die Causa A.________ müsse als Gesamtpaket bewertet werden und er dürfe nicht mit Kosten belastet werden. Damit werden weder explizit noch implizit Verfassungsverletzungen gerügt.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Bezirk Pfäffikon ZH und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. Juli 2021

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli