Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_587/2022 KI-generiert

GmbH Control Dispute Following Guardianship Order

Geschäftsnummer 5A_587/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A legal entity filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal challenging a decision by the Child and Adult Protection Authority (KESB) of the Solothurn region, which had on February 16, 2022, placed an individual under a guardianship that included financial management and restricted their legal capacity concerning any dealings with the company in question. Subsequently, the individual filed a declaratory action at the Solothurn Administrative Court seeking provisional control over a bank account. This was dismissed on June 28, 2022, as the court did not admit the claim. The matter was then brought before the Federal Tribunal, which reviewed the legality of the prior decisions and actions.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; GmbH Control Dispute Following Guardianship Order: Subsequently, the individual filed a declaratory action at the Solothurn Administrative Court seeking provisional control over a bank account. This was dismissed on June 28, 2022, as the court did not admit the claim. The matter was then brought before the Federal Tribunal, which reviewed the legality of the prior decisions and actions.

Schlagwörter

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Feststellungsklage Vormundschaftsbehörde Gesetzlicher Schutz Feststellungsentscheid Bankenrecht zweckgebundenes Vermögen Handlungsfähigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The Federal Tribunal used this article to refuse to enter upon the appeal (no entry upon the appeal in the simplified procedure).

Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal decided not to impose court costs based on this provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_587/2022

Urteil vom 10. August 2022

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________ GmbH,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde

Region Solothurn,

Rötistrasse 4, 4501 Solothurn.

Gegenstand

Feststellungsklage,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 28. Juni 2022 (VWKLA.2022.3).

Sachverhalt:

Mit Entscheid vom 16. Februar 2022 errichtete die KESB Region Solothurn für B.________ eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung; zudem wurde seine Handlungsfähigkeit für sämtliche Rechtsgeschäfte und rechtsgeschäftlichen Handlungen im Zusammenhang mit der A.________ GmbH eingeschränkt. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft.

Mit an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn gerichteter "Feststellungsklage" vom 26. Juni 2022 beantragte B.________ als Vertreter der A.________ GmbH, es sei festzustellen, dass er eine provisorische Verfügung über das Konto xxx wieder bekommen könne. Mit Urteil vom 28. Juni 2022 trat das Verwaltungsgericht auf die Klage nicht ein.

Mit Eingabe vom 2. August 2022 wendet sich die A.________ GmbH bzw. B.________ an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Beschwerdeweise wird einzig festgehalten, sei es unmöglich gewesen, rechtzeitig Beschwerde einzureichen (offensichtlich gemeint: gegen den Entscheid vom 16. Februar 2022), weil die Beiständin Sachentziehung und Diebstahl begangen habe.

2. Abgesehen davon, dass B.________ nicht (mehr) befugt ist, für die A.________ GmbH zu handeln, wird mit der genannten Aussage nicht aufgezeigt, inwiefern die Nichteintretenserwägungen des angefochtenen Entscheides gegen Recht verstossen sollen (vgl. dazu Art. 42 Abs. 2 BGG ). Ausserdem enthält die Eingabe kein Rechtsbegehren (vgl. dazu Art. 42 Abs. 1 BGG ).

3. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten.

4. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, B.________, der KESB Region Solothurn und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn mitgeteilt.

Lausanne, 10. August 2022

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli