Appeal Dismissed for Improper Form and Lack of Substance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who was subjected to compulsory hospitalization in a psychiatric facility on July 13, 2017, by a medical professional. The individual's subsequent appeal against this decision was dismissed by the Bern Cantonal Court on July 26, 2017. Following this, the individual submitted a fax complaint on July 27, 2017, which was forwarded to the Federal Court, arriving there on August 4, 2017. The complaint was deemed insufficient as it lacked the required legal reasoning and detail necessary to challenge the earlier decision effectively, leading to the conclusion that the appeal was evidently unfounded.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Improper Form and Lack of Substance: The individual's subsequent appeal against this decision was dismissed by the Bern Cantonal Court on July 26, 2017. Following this, the individual submitted a fax complaint on July 27, 2017, which was forwarded to the Federal Court, arriving there on August 4, 2017. The complaint was deemed insufficient as it lacked the required legal reasoning and detail necessary to challenge the earlier decision effectively, leading to the conclusion that the appeal was evidently unfounded.
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KI-generiertThe appeal was declared inadmissible because it was obviously unfounded, as decided by the President in simplified procedure.
The court decided to waive the collection of court fees given the specific circumstances.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (4)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_585/2017
Urteil vom 7. August 2017
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 26. Juli 2017.
Sachverhalt:
Am 13. Juli 2017 wurde A.________ von med.pract. B.________ im Psychiatriezentrum U.________ fürsorgerisch untergebracht.
Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 26. Juli 2017 ab.
Dagegen wandte sich A.________ mit Fax-Eingabe vom 27. Juli 2017 an das Obergericht, welches diese dem Bundesgericht weiterleitete, wo sie am 4. August 2017 eintraf.
Erwägungen:
1. Fax-Eingaben erfüllen das Schrifterfordernis im Sinn Art. 42 Abs. 1 BGG nicht. Ein auf Art. 42 Abs. 5 BGG gestütztes Nachfordern eines schriftlichen und mit Unterschrift versehenen Beschwerdeexemplars erübrigt sich aber insofern, als die Beschwerde gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten hat. Die Eingabe besteht lediglich aus den Vermerken "Ig bi nid iiverstange" und "Ich erhebe Einspruch". Dies kann im Kontex der fürsorgerischen Unterbringung sinngemäss als Begehren um Entlassung interpretiert werden, aber die Beschwerdeführerin müsste sich aufgrund von Art. 42 Abs. 2 BGG , auch wenn bei Laieneingaben im Bereich der fürsorgerischen Unterbringung keine überspannten Begründungsanforderungen zu stellen sind, wenigstens ansatzweise mit dem angefochtenen Entscheid, in welchem der Schwächezustand, die Notwendigkeit der Behandlung und die Eignung der Institution ausführlich dargestellt werden, befassen und Fingerzeige geben, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzen soll.
2. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbegründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
3. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. August 2017
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Möckli