Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_583/2022 KI-generiert

A v. KESB (Psychiatric Placement)

Geschäftsnummer 5A_583/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In the case before the Swiss Federal Tribunal, an individual identified as A.________ was subject to an emergency custodial placement in a psychiatric clinic on July 2, 2022, by the Child and Adult Protection Authority (KESB) of Region Solothurn. This initial placement was extended on July 4, 2022, after a hearing to ensure legal considerations were met. A challenge against this decision was dismissed by the Administrative Court of the Canton of Solothurn on July 27, 2022, following an instructional hearing at the clinic and the procurement of an expert report. Subsequently, A.________ appealed to the Federal Tribunal on August 2, 2022, questioning the legitimacy of the emergency and procedure followed. However, the appeal did not sufficiently address the legal reasoning of the lower court's decision regarding A.________'s condition and the necessity of the placement as discussed in the expert evaluation.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; A v. KESB (Psychiatric Placement): This initial placement was extended on July 4, 2022, after a hearing to ensure legal considerations were met. A challenge against this decision was dismissed by the Administrative Court of the Canton of Solothurn on July 27, 2022, following an instructional hearing at the clinic and the procurement of an expert report. Subsequently, A.________ appealed to the Federal Tribunal on August 2, 2022, questioning the legitimacy of the emergency and procedure followed. However, the appeal did not sufficiently address the legal reasoning of the lower court's decision regarding A.________'s condition and the necessity of the placement as discussed in the expert evaluation.

Schlagwörter

KI-generiert
Fürsorgerische Unterbringung psychiatrisches Gutachten Kindesunterbringung Kindeswohlgefährdung Erwachsenenschutzbehörde psychiatrische Universitätsklinik fürsorgerische Unterbringung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used because the appeal was obviously insufficiently substantiated, leading to a decision not to enter the merits via the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to waive the collection of judicial costs due to the specific circumstances of the case.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_583/2022

Urteil vom 4. August 2022

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde

Region Solothurn,

Rötistrasse 4, 4501 Solothurn.

Gegenstand

Fürsorgerische Unterbringung,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 27. Juli 2022 (VWBES.2022.263).

Sachverhalt:

Am 2. Juli 2022 wurde A.________ notfallmässig in der Psychiatrischen Klinik U.________ fürsorgerisch untergebracht. Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs ordnete die KESB Region Solothurn mit Entscheid vom 4. Juli 2022 die Verlängerung der fürsorgerischen Unterbringung an.

Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn nach am 20. Juli 2022 in der Klinik durchgeführter Instruktionsverhandlung und Einholung eines Gutachtens mit Urteil vom 27. Juli 2022 ab.

Mit Eingabe vom 2. August 2022 wendet sich A.________ an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4).

2. Der Beschwerdeführer stellt die Fragen, was für ein Notfall am 2. Juli 2022 gewesen sei und welches Gehör rechtlich richtig gehandelt habe, ob er oder die Klinik; er sei vor der Anhörung von Gesetzes wegen korrekt geflüchtet und habe einige schriftliche Beweismittel und viele Augenzeugen.

Mit diesen Aussagen nimmt der Beschwerdeführer keinen konkreten Bezug auf die Erwägungen des angefochtenen Urteils. In diesem wird der Schwächezustand sowie das selbstgefährdende Verhalten, die Erforderlichkeit der Unterbringung und die Eignung der Klinik unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich behandelt. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz Recht verletzt haben könnte.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Region Solothurn, dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn und dem Beistand mitgeteilt.

Lausanne, 4. August 2022

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli