Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_581/2021 KI-generiert

Debtor Fails to Substantiate Appeal Against Refusal to Stay Enforcement of Definitive Writ

Geschäftsnummer 5A_581/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute between an individual and a company regarding the enforcement of a debt collection order issued by the Regional Court of Emmental-Oberaargau. The court had granted the company definitive legal enforcement to collect a debt of 35,000 CHF with interest from the individual. The individual appealed this decision to the Higher Court of the Canton of Bern, seeking a postponement of the debt's enforceability, but the request was denied. Subsequently, the individual filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal, arguing that the reasoning behind the denial was unclear and that he faced a potentially existential threat due to the seizure order. However, the appeal did not adequately address any constitutional rights violation, leading to procedural rejection.

Legislator-Regeste

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Art. 98 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Debtor Fails to Substantiate Appeal Against Refusal to Stay Enforcement of Definitive Writ: The court had granted the company definitive legal enforcement to collect a debt of 35,000 CHF with interest from the individual. The individual appealed this decision to the Higher Court of the Canton of Bern, seeking a postponement of the debt's enforceability, but the request was denied. Subsequently, the individual filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal, arguing that the reasoning behind the denial was unclear and that he faced a potentially existential threat due to the seizure order. However, the appeal did not adequately address any constitutional rights violation, leading to procedural rejection.

Schlagwörter

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aufschiebende Wirkung (definitive Rechtsöffnung) Vollstreckungsaufschub Rechtsvorschlag Pfändungsvollzug mangelnder Solvenznachweis verfassungsmässige Schranken Konkursandrohung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule non-admission of the appeal in the simplified procedure due to insufficient reasoning (lack of constitutional complaints regarding a decision on suspensive effect).

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs because the appeal was not admitted.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_581/2021

Urteil vom 16. Juli 2021

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________ AG,

vertreten durch Rechtsanwälte Urbanek Lind Schmied Reisch, Rechtsanwälte OG,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

aufschiebende Wirkung (definitive Rechtsöffnung),

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, 1. Zivilkammer, vom 15. Juni 2021 (ZK 21 308 POB).

Erwägungen:

1. Mit Entscheid vom 26. Mai 2021 erteilte das Regionalgericht Emmental-Oberaargau der Beschwerdegegnerin gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Emmental-Oberaargau, Dienststelle Emmental, die definitive Rechtsöffnung für Fr. 35'000.-- nebst Zins.

Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 10. Juni 2021 Beschwerde an das Obergericht des Kantons Bern. Mit Verfügung vom 15. Juni 2021 wies das Obergericht den Antrag um Aufschub der Vollstreckbarkeit ab.

Gegen diese Verfügung hat der Beschwerdeführer am 14. Juli 2021 (Postaufgabe) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Beim Entscheid über den Aufschub der Vollstreckbarkeit, d.h. über die aufschiebende Wirkung geht es um eine vorsorgliche Massnahme im Sinne von Art. 98 BGG ( BGE 137 III 475 E. 2 S. 477; 134 II 192 E. 1.5 S. 196 f.). Demnach kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden. Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 106 Abs. 2 BGG in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Der Beschwerdeführer erhebt jedoch keine Verfassungsrügen, sondern macht bloss geltend, die Begründung der Verfügung sei nicht nachvollziehbar und ihm drohe aufgrund der Pfändung eine existenzbedrohende Situation.

Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 1. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. Juli 2021

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Zingg