Guardianship Subject's Appeal Inadmissible for Challenging Termination Instead of Guardian Change Decision.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual, A.________, under guardianship, who contested a decision by the Child and Adult Protection Authority (KESB) Birstal that ordered a change in their guardian. Instead of addressing this specific change, A.________ filed a complaint seeking to abolish the guardianship altogether, arguing it was unnecessary and accusing their father of forging documents. The cantonal court in Basel-Landschaft declined to consider A.________'s complaint about the guardianship change, as it focused on the guardianship's validity itself. Consequently, the court forwarded the request to terminate the guardianship to KESB for consideration. Subsequently, A.________ brought the matter to the Swiss Federal Tribunal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Guardianship Subject's Appeal Inadmissible for Challenging Termination Instead of Guardian Change Decision: Instead of addressing this specific change, A.________ filed a complaint seeking to abolish the guardianship altogether, arguing it was unnecessary and accusing their father of forging documents. The cantonal court in Basel-Landschaft declined to consider A.________'s complaint about the guardianship change, as it focused on the guardianship's validity itself. Consequently, the court forwarded the request to terminate the guardianship to KESB for consideration. Subsequently, A.________ brought the matter to the Swiss Federal Tribunal.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to dismiss the appeal because the required conditions for simplified procedure were met.
Used to waive the collection of court costs due to the specific circumstances of the case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_576/2022
Urteil vom 2. August 2022
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Birstal, St. Jakobstrasse 41, 4132 Muttenz.
Gegenstand
Beistandswechsel,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht vom 12. Juli 2022 (810 22 145).
Sachverhalt:
Für A.________ besteht eine Beistandschaft. Mit Entscheid vom 22. Juni 2022 ordnete die KESB Birstal einen Wechsel der Beistandsperson an. Auf die Beschwerde von A.________ trat das Kantonsgericht Basel-Landschaft mit Urteil vom 12. Juli 2022 nicht ein, weil sich dieser nicht gegen den Beistandswechsel, sondern gegen die Beistandschaft als solche gewandt hatte; indes leitete es die Eingabe im Sinn eines Gesuches um Aufhebung der Beistandschaft an die KESB weiter. Mit Schreiben vom 21. Juli 2022 wendet sich A.________ an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1. Der Beschwerdeführer verlangt sinngmäss die Aufhebung der Beistandschaft, da er mehrheitlich im Ausland lebe und das ganze eine Verschwendung von Steuergeldern sei; verantwortlich für alles sei sein Vater, der die Unterschrift auf den Dokumenten gefälscht habe.
Indem sich der Beschwerdeführer nicht gegen die Nichteintretenserwägungen des angefochtenen Entscheides wendet und die Frage des Beistandswechsels nicht thematisiert, sondern eine Aufhebung der Beistandschaft verlangt, bewegt er sich ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes, weshalb auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann ( BGE 136 II 457 E. 4.2; 136 V 362 E. 3.4.2 ; 142 I 155 E. 4.4.2).
Indes hat die Vorinstanz die kantonale Eingabe des Beschwerdeführers im Sinn eines Gesuches um Aufhebung der Massnahme an die prüfungszuständige KESB weitergeleitet. Gegen einen allfälligen negativen Entscheid wird dem Beschwerdeführer der Rechtsmittelweg bis an das Bundesgericht offenstehen.
2. Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten.
3. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Birstal und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, mitgeteilt.
Lausanne, 2. August 2022
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli