Federal Court Dismisses Appeal on Recusal and Legal Aid in Estate Dispute
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed a lawsuit with the Zurich District Court concerning the estate of his deceased sister, submitting approximately 40 motions for declarations and invalidations. The District Court declined to consider these motions, dismissed requests for judges' recusals, and rejected an application for free legal aid on the 1st of December 2020. The complainant subsequently appealed to the Higher Court of the Canton of Zurich, which partly dismissed the appeal on some claims and sent others back to the District Court for further material consideration. The Higher Court also denied his appeal on recusals in the initial proceeding and reverted the free legal aid matter to the District Court. The complainant proceeded to file an appeal at the Swiss Federal Tribunal specifically challenging both judgments from the Higher Court and requesting free legal aid for federal proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Court Dismisses Appeal on Recusal and Legal Aid in Estate Dispute: The District Court declined to consider these motions, dismissed requests for judges' recusals, and rejected an application for free legal aid on the 1st of December 2020. The complainant subsequently appealed to the Higher Court of the Canton of Zurich, which partly dismissed the appeal on some claims and sent others back to the District Court for further material consideration. The Higher Court also denied his appeal on recusals in the initial proceeding and reverted the free legal aid matter to the District Court. The complainant proceeded to file an appeal at the Swiss Federal Tribunal specifically challenging both judgments from the Higher Court and requesting free legal aid for federal proceedings.
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KI-generiertThe Tribunal decided not to rule on the appeal (non-entrée en matière) because it was obviously insufficiently reasoned, as applied in order 1.
The request for legal aid (unentgeltliche Rechtspflege) was rejected because the appeal had no chance of success, as applied in order 2.
The court costs were imposed on the appellant, as applied in order 3.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_575/2021
Urteil vom 15. Juli 2021
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Bezirksgericht Zürich,
2. Abteilung, Badenerstrasse 90, 8004 Zürich,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Ausstand, unentgeltliche Rechtspflege (Feststellungsklagen),
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 10. Juni 2021 (RB200036-O/U).
Sachverhalt:
Der rubrizierte Beschwerdeführer reichte im Zusammenhang mit dem Nachlass seiner verstorbenen Schwester beim Bezirksgericht Zürich eine Klage mit rund 40 Feststellungs- und Ungültigkeitsbegehren ein, auf welche dieses mit Beschluss vom 1. Dezember 2020 nicht eintrat, ebenso wenig auf die pauschal gestellten Ausstandsbegehren; ferner wies es das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab.
Mit Berufungsurteil vom 10. Juni 2021 trat das Obergericht des Kantons Zürich auf die Protokollberichtigungs- und gegen diverse Oberrichter gestellten Ausstandsbegehren nicht ein. In der Sache wies es die Berufung in Bezug auf rund die Hälfte der Klagebegehren ab und bestätigte diesbezüglich den angefochtenen Beschluss; im Übrigen wies es die Sache zur materiellen Beurteilung der weiteren Klagebegehren an das Bezirksgericht zurück.
Mit Beschwerdeurteil gleichen Datums wies das Obergericht die Beschwerde im Zusammenhang mit den Ausstandsbegehren im erstinstanzlichen Verfahren ab, während es die Angelegenheit betreffend die unentgeltliche Rechtspflege im erstinstanzlichen Verfahren an das Bezirksgericht zurückwies.
Explizit gegen beide Urteile wird mit Datum vom 12. Juli 2021 Beschwerde erhoben. Ferner wird auch für das bundesgerichtliche Verfahren unentgeltliche Rechtspflege verlangt. Vorliegend wird die Beschwerde gegen das Beschwerdeurteil behandelt.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368).
2. Soweit ersichtlich beziehen sich die gestellten Rechtsbegehren und die weitschweifigen Ausführungen der Beschwerde nur auf das Berufungsurteil. Jedenfalls findet sich keine nachvollziehbare Darlegung, inwiefern das Beschwerdeurteil gegen Recht verstossen soll.
3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
4. Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, konnte der Beschwerde von Anfang an kein Erfolg beschieden sein, weshalb es an den materiellen Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege fehlt ( Art. 64 Abs. 1 BGG ) und das entsprechende Gesuch abzuweisen ist.
5. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, B.________ und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. Juli 2021
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli