KESB Placement and Inadmissible Appeal on Release Procedure
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who has faced repeated instances of compulsory psychiatric hospitalization. On April 8, 2022, the individual was again admitted for treatment and subsequently placed in a clinic by the Child and Adult Protection Authority (KESB) on May 19, 2022. The person was later transferred to another clinic on June 23, 2022. The District Court of Meilen did not consider the individual's request for release and forwarded it to the clinic in charge due to jurisdictional reasons. This decision was appealed, but the Zurich High Court dismissed the appeal on July 12, 2022, stating that the clinic has the authority to manage discharge requests. Subsequently, the individual appealed to the Swiss Federal Tribunal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; KESB Placement and Inadmissible Appeal on Release Procedure: On April 8, 2022, the individual was again admitted for treatment and subsequently placed in a clinic by the Child and Adult Protection Authority (KESB) on May 19, 2022. The person was later transferred to another clinic on June 23, 2022. The District Court of Meilen did not consider the individual's request for release and forwarded it to the clinic in charge due to jurisdictional reasons. This decision was appealed, but the Zurich High Court dismissed the appeal on July 12, 2022, stating that the clinic has the authority to manage discharge requests. Subsequently, the individual appealed to the Swiss Federal Tribunal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was dismissed via simplified procedure because it was not sufficiently reasoned.
The court decided to waive the collection of court fees due to the specific circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_569/2022
Urteil vom 2. August 2022
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
zur Zeit Klinik B.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Bezirksgericht Meilen,
Untere Bruech 139, 8706 Meilen.
Gegenstand
Fürsorgerische Unterbringung, Entlassungsgesuch,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 12. Juli 2022 (PA220031-O/U).
Sachverhalt:
Wie dem Bundesgericht aus zahlreichen früheren Verfahren bekannt ist, muss der Beschwerdeführer immer wieder fürsorgerisch untergebracht werden. Am 8. April 2022 wurde er erneut ärztlich eingewiesen und sodann am 19. Mai 2022 durch die KESB fürsorgerisch untergebracht. Am 23. Juni 202 wurde er in die Klinik C.________ verlegt.
Mit Verfügung vom 29. Juni 2022 trat das Bezirksgericht Meilen auf das Entlassungsgesuch nicht ein und überwies dieses zuständigkeitshalber der Klinik. Die hiergegen eingereichte Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 12. Juli 2022 ab mit der Begründung, die Entlassungskompetenz sei an die Klinik delegiert worden und die Weiterleitung des Entlassungsgesuches deshalb rechtens.
Mit Eingabe vom 21. Juli 2022 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4).
2. Soweit sich die Beschwerde entziffern lässt, ist keine sachgerichtete Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil zu erkennen und es wird keine Rechtsverletzung dargelegt.
3. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde offensichtlich nicht hinreichend begründet und es ist auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.
4. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Klinik C.________, dem Bezirksgericht Meilen und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, mitgeteilt.
Lausanne, 2. August 2022
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli