Federal Supreme Court Refuses Review of Interim Custody Evidence Denial
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal to the Swiss Federal Tribunal by an individual seeking to amend a divorce decree with a focus on a preliminary evidentiary gathering concerning the proposed changes to child custody and visitation rights. The appellant had petitioned the Zurich Cantonal High Court for a report to be prepared as part of the evidence collection process. However, the court denied this request in a decision dated May 25, 2021. Unsatisfied with this outcome, the appellant challenged the decision at the Federal Tribunal, arguing for the necessity of such evidence in supports of their case. Despite the appeal, the complaint lacked sufficient constitutional arguments, and procedural aspects were also in question, such as whether the appeal was submitted within the permissible timeframe.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 158 ZPO, Art. 98 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Refuses Review of Interim Custody Evidence Denial: The appellant had petitioned the Zurich Cantonal High Court for a report to be prepared as part of the evidence collection process. However, the court denied this request in a decision dated May 25, 2021. Unsatisfied with this outcome, the appellant challenged the decision at the Federal Tribunal, arguing for the necessity of such evidence in supports of their case. Despite the appeal, the complaint lacked sufficient constitutional arguments, and procedural aspects were also in question, such as whether the appeal was submitted within the permissible timeframe.
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KI-generiertThe appeal was not accepted due to insufficient reasoning under the simplified procedure.
The appellant was ordered to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_565/2021
Urteil vom 12. Juli 2021
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Abänderung Scheidungsurteil (vorsorgliche Beweisführung),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 25. Mai 2021 (LC200034-O/Z02).
Erwägungen:
1. Am Obergericht des Kantons Zürich ist zwischen den Parteien ein Berufungsverfahren betreffend die Abänderung eines Scheidungsurteils hängig. Mit Eingabe vom 30. April 2021 beantragte der Beschwerdeführer, es sei im Sinne einer vorsorglichen Beweiserhebung ein Gutachten hinsichtlich der beantragten Neuregelung der Obhut und des Besuchsrechts einzuholen. Mit Beschluss vom 25. Mai 2021 wies das Obergericht den Antrag auf vorsorgliche Beweisführung ab.
Gegen diesen Beschluss hat der Beschwerdeführer am 5. Juli 2021 (handschriftliche Angabe auf dem Couvert mit Hinweis auf den angeblichen Zeugen C.________, U.________) oder am 8. Juli 2021 (Poststempel) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.
2. Der Beschwerdeführer hat den angefochtenen Beschluss am 4. Juni 2021 entgegengenommen. Ob die Beschwerde tatsächlich innerhalb der dreissigtägigen Beschwerdefrist ( Art. 100 Abs. 1 BGG ) der Post übergeben wurde, kann offenbleiben. Die vorsorgliche Beweisführung gemäss Art. 158 ZPO stellt nämlich eine vorsorgliche Massnahme im Sinne von Art. 98 BGG dar ( BGE 138 III 555 E. 1 mit weiteren Hinweisen). Demgemäss kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden. Der Beschwerdeführer erhebt jedoch keine Verfassungsrügen.
Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. Juli 2021
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Zingg