Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_557/2007 KI-generiert

Appeal Against Dismissal of Moot Challenge to Compulsory Placement Order

Geschäftsnummer 5A_557/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case concerns a complaint filed by two individuals against a decision made by the administrative court of a canton regarding a custodial placement in a psychiatric clinic, which had been ordered based on specific legal provisions. The individuals argued against the court's findings, but the administrative court determined that the complainant lacked a valid interest to contest the decision since he had already been released from the clinic prior to filing the complaint. The federal tribunal ultimately found that the complaint did not sufficiently address the legal grounds for appeal, leading to their decision not to proceed with the case.

Legislator-Regeste

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Art. 397a ZGB, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 55 Abs. 1 lit. c OG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 90 Abs. 1 lit. b OG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Appeal Against Dismissal of Moot Challenge to Compulsory Placement Order: The individuals argued against the court's findings, but the administrative court determined that the complainant lacked a valid interest to contest the decision since he had already been released from the clinic prior to filing the complaint. The federal tribunal ultimately found that the complaint did not sufficiently address the legal grounds for appeal, leading to their decision not to proceed with the case.

Schlagwörter

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Verfahrensrügen Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Anstaltsaufenthalt Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Aufenthaltsanweisung Begründung in der Sache

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 397a ZGB
gegen seine (gestützt auf Art. 397a ZGB am 26.
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
The appeal was dismissed because it did not contain the required substantiation according to this procedural provision.
Art. 55 Abs. 1 lit. c OG
in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG : Botschaft vom 28.
Art. 106 Abs. 2 BGG
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind ( Art. 106 Abs. 2 BGG ), dass m.a.W.
Art. 90 Abs. 1 lit. b OG
in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 90 Abs. 1 lit. b OG : Botschaft, a.a.O.
Art. 108 Abs. 1 BGG
This provision was cited as the basis for applying the simplified procedure in this case.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed because it did not contain the required substantiation according to this procedural provision.

Art. 108 Abs. 1 BGG

This provision was cited as the basis for applying the simplified procedure in this case.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5A_557/2007/bnm

Urteil vom 3. Oktober 2007

Präsidierendes Mitglied der

II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

1. X.________,

2. Y.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Verwaltungsgericht des Kantons Aargau (1. Kammer),

Obere Vorstadt 40, 5000 Aarau.

Gegenstand

Fürsorgerische Freiheitsentziehung.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 14. August 2007 des Verwaltungsgerichts des Kantons Aarau.

Das präsidierende Mitglied hat nach Einsicht

in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG vom 27./28. September 2007 gegen das (dem Beschwerdeführer Nr. 1 am 17. September 2007 zugestellte) Urteil vom 14. August 2007 des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, das auf eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Beschwerdeführers Nr. 1 u.a. gegen seine (gestützt auf Art. 397a ZGB am 26. Juli 2007 angeordnete) Einweisung in die Psychiatrische Klinik A.________ nicht eingetreten ist,

in Erwägung,

dass das Verwaltungsgericht erwog, soweit der Beschwerdeführer Nr. 1 in seiner Beschwerde vom 13. August 2007 ein Berichtigungsbegehren stelle, sei dafür der Bezirksarzt-Stellvertreter B.________ bzw. die Klinik zuständig, soweit er hingegen die Klinikeinweisung an sich anfechten wollte, fehlte es an einem Anfechtungsobjekt und an einem aktuellen Rechtsschutzinteresse, nachdem der Beschwerdeführer bereits am 8. August 2007 aus der Klinik entlassen worden sei,

dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG : Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften (Botschaft, a.a.O. Ziff. 2.2.4, S. 4232) und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 116 II 745 E. 3 S. 749),

dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind ( Art. 106 Abs. 2 BGG ), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 90 Abs. 1 lit. b OG : Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind ( BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261f.),

dass im vorliegenden Fall die Beschwerdeführer in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden Erwägungen des Verwaltungsgerichts eingehen,

dass sie erst recht nicht nach den erwähnten gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigen, inwiefern das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 14. August 2007 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,

dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass keine Gerichtsgebühr erhoben wird,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Mitglied zuständig ist,

erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es wird keine Gerichtsgebühr erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Oktober 2007

Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber: