Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5A_551/2023 KI-generiert

Appellant v. Cantonal Appellate Court (Cost Advance Default)

Geschäftsnummer 5A_551/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an appellant contesting a decision related to civil status register entries before the Swiss Federal Tribunal. The appellant previously approached the Basel-Stadt Appellate Court to challenge a ruling by the Justice and Security Department of Basel-Stadt, which refused to proceed with a revision request concerning these register entries, including the correction of a grandmother's first name. The appellate court did not consider the appeal due to the appellant's failure to provide an advance on costs within the specified time frame. Consequently, the appellant filed a complaint with the Federal Tribunal, raising several issues about supposed errors in register entries, inheritance matters, and state liability, but failed to address the specific matter of the cost advance, which was the core issue of the appeal process.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appellant v. Cantonal Appellate Court (Cost Advance Default): The appellant previously approached the Basel-Stadt Appellate Court to challenge a ruling by the Justice and Security Department of Basel-Stadt, which refused to proceed with a revision request concerning these register entries, including the correction of a grandmother's first name. The appellate court did not consider the appeal due to the appellant's failure to provide an advance on costs within the specified time frame. Consequently, the appellant filed a complaint with the Federal Tribunal, raising several issues about supposed errors in register entries, inheritance matters, and state liability, but failed to address the specific matter of the cost advance, which was the core issue of the appeal process.

Schlagwörter

KI-generiert
Zivilstandsregister Kostenvorschuss Kostenauflage Verletzung der Begründungspflicht Beschwerdelegitimation Einrede der Verfassungswidrigkeit nachträglicher Rechtsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was decided upon under the simplified procedure because it was obviously insufficiently substantiated.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court costs were imposed on the appellant.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5A_551/2023

Urteil vom 3. August 2023

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Zivilstandsamt Kanton Basel-Stadt,

Rittergasse 11, 4010 Basel,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Zivilstandsregister,

Beschwerde gegen die Verfügung des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 12. Juli 2023 (VD.2023.64).

Sachverhalt:

Die Beschwerdeführerin gelangt u.a. im Zusammenhang mit Zivilstandsregistereinträgen immer wieder bis vor Bundesgericht. Vorliegend bilden aufsichtsrechtliche Anzeigen (u.a. betreffend Korrektur des Vornamens der Grossmutter), auf welche im Übrigen nicht eingetreten wurde, sowie diesbezügliche Revisionsverfahren den Hintergrund.

Gegen den Nichteineintretensentscheid des Justiz- und Sicherheitsdepartementes des Kantons Basel-Stadt vom 19. April 2023 betreffend Revisionsgesuch gelangte die Beschwerdeführerin mit Rekurs an das Appellationsgericht Basel-Stadt. Nachdem der einverlangte Kostenvorschuss innert Nachfrist nicht geleistet worden war, trat das Appellationsgericht mit Verfügung vom 12. Juli 2023 auf den Rekurs nicht ein. Hiergegen hat sich die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 20. Juli 2023 und Nachtrag vom 30. Juli 2023 an das Bundesgericht gewandt.

Erwägungen:

1. Die Vorinstanz hat keinen materiellen Entscheid gefällt, sondern sie ist auf das Rechtsmittel der Beschwerdeführerin nicht eingetreten. Anfechtungsgegenstand im bundesgerichtlichen Verfahren kann deshalb einzig die Eintretensfrage bilden ( BGE 135 II 38 E. 1.2; 139 II 233 E. 3.2). Weil dabei das VRPG/BS zur Anwendung gelangt ist und das Bundesgericht kantonales Recht nur auf Verletzung verfassungsmässiger Rechte hin überprüfen kann, wobei die Rüge im Vordergrund steht, dieses sei willkürlich angewandt worden ( BGE 139 III 225 E. 2.3; 139 III 252 E. 1.4; 140 III 385 E. 2.3; 142 II 369 E. 2.1), ist mithin in der Beschwerde darzulegen, inwiefern das kantonale Verwaltungsrechtspflegegesetz willkürlich angewandt worden ist oder andere Verfassungsnormen verletzt worden sind, wenn die Vorinstanz mangels Leistung des Kostenvorschusses auf den Rekurs nicht eingetreten ist.

2. Die Beschwerdeführerin äussert sich mit schwer verständlichen Ausführungen zu diversen Registereinträgen, die angeblich fehlerhaft sein sollen, zu Erbschaftsangelegenheiten und zu Staatshaftungsfragen. Zum einzig möglichen Anfechtungsthema (Nichteintreten auf den Rekurs mangels Leistung des Kostenvorschusses innert der gesetzten Nachfrist) äussert sie sich mit keinem Wort.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt mitgeteilt.

Lausanne, 3. August 2023

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli